Amtliche Informationen von Hans-Jürgen Juchem

Informationen aus dem Rathaus

04.12.2021

3. Dezember 2021 
Bundesakademie beweist SolidAHRität in und nach der Hochwasserkatastrophe
BABZ unterstützt den Kreis Ahrweiler mit Einsatzfahrzeug und Räumen für die Technische Einsatzleitung und das Katastrophenschutzlager Vor fast fünf Monaten […] 
Weiterlesen ...
3. Dezember 2021 
Wieder Unterricht am Schulstandort Peter-Joerres-Gymnasium
Rund 8,57 Millionen Euro Schadenshöhe – Aufbauarbeiten dauern an Der Wiederaufbau der von der Flut betroffenen Kreisschulen kommt weiter gut […] 
Weiterlesen ...

03.12.2021

Kreis Ahrweiler: Wiederaufbau der Wärme- und Energieversorgung
Online-Veranstaltung zu zukunftsfähigen Technologien und Fördermitteln Bei der Flut sind auch viele Heizungsanlagen zerstört worden. Um den Winter zu überbrücken, […] 
Weiterlesen ...
2. Dezember 2021 
Musikalischer Auftakt beim rollenden Adventskalender
Stefan Maria Glöckner begeistert große und kleine Musik-Fans Gelungener Auftakt für den rollenden Adventskalender: Große und kleine Musik-Fans kamen am […] 
Weiterlesen ...

01.12.2021

Wiederaufbau Rheinland-Pfalz

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
01.12.2021

Sehr geehrter Herr Juchem,

inmitten der Wiederaufbauarbeiten hat eine Hilfsaktion in den vergangenen Tagen besonders berührt. Aus der Pfalz kamen zwei Mütter ins Ahrtal – mit einem prächtig geschmückten Weihnachtslastwagen und Tausenden von Geschenken für Kinder. Janine Malkmus und Sophia May hatten über Wochen und Monate mehr als 7500 Weihnachtsgeschenke aus dem gesamten Bundesgebiet gesammelt, sortiert und verpackt. Im Ahrtal verteilten sie, als Elfen verkleidet, gemeinsam mit anderen Helfenden die Geschenke an Kinder und Jugendliche – für viele ein kleiner Lichtblick und, wie eine Mutter im Fernsehen sagte,ein Zeichen der Hoffnung.

Die beiden Initiatorinnen hatten bereits kurz nach der Naturkatastrophe Sachspenden organisiert: Sie befragten Schulen im Ahrtal nach benötigten Dingen, besorgten Hefte und Stifte, Turnschuhe, Lebensmittel, Werkzeuge und Wassertanks für die Familien zu Hause. Ehrenamtliche Lkw-Fahrer brachten die Sachen ins Ahrtal.

Mittlerweile ist das „Aktionsbündnis für Kinder“ ein eingetragener Verein mit Webseite, Facebook- und Instagram-Auftritt. Und der Weihnachtslastwagen wird als „SchukAHRton Weihnachtstruck“ wiederkommen: am Sonntag nach Stolberg, am 11. Dezember nach Sinzigund am 18. Dezember nach Heimersheim, Ahrweiler und Bad Neuenahr

Eine schöne Aktion. „Ihr seid nicht allein“, schreibt das Bündnis. Es zeigt: Nicht nur die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite.

Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 

29.11.2021

Download
Neues zum Spenden-shuttle
News_11_21_211127.docx
Microsoft Word Dokument 206.6 KB

Stand der Wiederinbetriebnahme Erdgas

 

Nachdem die Arbeiten in den ersten zwei Novemberwochen aufgrund der nicht erfolgreichen Druckprüfungen nur sehr kleinteilig voran gingen, können wir nun weitere Erfolge vermelden.

 

In der KW 47 konnten die folgenden Sektoren in Betrieb genommen und die Wiederinbetriebnahme der Erdgas-Netzanschlüsse gestartet werden:

·       MONTAG, 22.11.2021: SEKTOR 10A2

·       DIENSTAG, 23.11.2021: SEKTOREN 10A5, 10A6

·       DONNERSTAG, 25.11.2021: SEKTOREN 1A3, 7A2

·       FREITAG, 26.11.2021: SEKTOR 10A8

·       SAMSTAG, 27.11.2021: SEKTOR 1A2

 

In dieser Woche (KW 48) folgen die nachfolgenden Sektoren:

·       MONTAG, 29.11.2021: SEKTOR 9A3 (AUSSER PFAFFENBERGSTRASS)
·       DIENSTAG, 30.11.2021: SEKTOREN 7A5, 7B1, 6B, 6B1
·       MITTWOCH, 01.12.2021: SEKTOR 7A3
·       DONNERSTAG, 02.12.2021: SEKTOR 10A7

 

Die großen Sektoren 11D und 11D1 konnten wir u. a. auf Grün setzen.

 

26.11.2021

Corona-Schutzimpfung: Impfbus rollt jetzt täglich durch den Kreis 
Kreisverwaltung koordiniert Einsatz in den Gemeinden Auch im Kreis Ahrweiler steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen deutlich an. Neuinfektionen und schwere […] 
Weiterlesen ...
26. November 2021 
3G-Regelung in der Kreisverwaltung Ahrweiler 
Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet sein Nach den Bestimmungen des Landes Rheinland-Pfalz gilt ab Montag, 29. November […] 
Weiterlesen ...
26. November 2021 
Schüler der BBS an ihren Standort zurückgekehrt 
Aufbauarbeiten kommen gut voran – Weitere Klassen bis Ende 2021 geplant Gute Nachrichten: Am Montag konnte der Unterricht an der […] 
Weiterlesen ..
Horst Gies im Dialog: Telefonsprechstunde am 20. Dezember
Aufgrund zahlreicher Anfragen bietet der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL im Dezember eine Bürgersprechstunde an. In Hinblick auf die aktuelle […] 
Weiterlesen ...
Corona-Pandemie: „2G“ für Erwachsene in Innenräumen 
Land Rheinland-Pfalz erlässt neue Corona-Bekämpfungsverordnung Das Land Rheinland-Pfalz hat am Dienstag die 28. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) veröffentlicht, die am Mittwoch, den […] 
Weiterlesen ...

25.11.2021

Corona-Pandemie: Warnstufe 2 für den Kreis Ahrweiler 
Neuinfektionen vor allem bei Umgeimpften zu verzeichnen Seit heute, 22. November 2021, gilt im Landkreis Ahrweiler Warnstufe 2 des rheinland-pfälzischen […] 
Weiterlesen ...
Hochwasserhilfe für Denkmaleigentümer: Anträge noch bis 30. November 2021 möglich 
och bis zum 30. November 2021 können Denkmaleigentümer bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) Anträge auf Hochwasser-Nothilfe im Bereich 2500 […] 
Weiterlesen ...
Kreiszuschuss für Schulbauförderung
Gemeinde Grafschaft und Verbandsgemeinde Adenau erhalten Bewilligungsbescheide Die Verbandsgemeinde Adenau und die Gemeinde Grafschaft erhalten vom Kreis Ahrweiler finanzielle Zuschüsse […]
Weiterlesen ...
Wiederaufbau Ahrtal: Zahlreiche Ideen der Zukunftskonferenz bereits umgesetzt 
Noch bis Ende November können weitere Vorschläge eingereicht werden Seit der Ersten Zukunftskonferenz zum Wiederaufbau des Ahrtals sind über 500 […] 
Weiterlesen ...
Forderung des Ersten Kreisbeigeordneten Gies hat Erfolg
Mehr Impfbusse für den Kreis Ahrweiler Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL hat gemeinsam mit den von der Flutkatastrophe betroffenen […] 
Weiterlesen ...

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
24.11.2021

Sehr geehrter Herr Juchem,

Dr. Ulrich Link, Jahrgang 1963, ist Mitglied des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Die ISB unterstützt im Auftrag der Landesregierung Betroffene der Naturkatastrophe. Die finanzielle Förderung der ISB richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Angehörige Freier Berufe, Vereine, Stiftungen und andere Einrichtungen. Wir haben ihn zu den Aufgaben seiner Bank befragt.

Vor welchen Herausforderungen steht die ISB zurzeit?

In Krisensituationen sind wir als Förderbank besonders gefragt, um den Menschen und den Unternehmen zu helfen – das war und ist bei der Umsetzung der Corona-Hilfen genauso wie bei der Aufbauhilfe. Die große Herausforderung besteht im Prinzip darin, schnell und sicher die aufgelegten Programme auf den Weg zu bringen und Auszahlungen vorzunehmen. Das geht aber nicht von jetzt auf gleich. Zunächst müssen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Antrags- und Bewilligungsprozesse definiert und dann systemseitig umgesetzt werden. Daneben ist die Kommunikation und Information der Betroffenen vor Ort ein großes Thema, hier waren und sind wir bei allen Einwohnerversammlungen mit dabei, um über die Programme zu informieren und mit den Menschen direkt zu sprechen. Das Personal in den Infopoints, das bei der Antragstellung unterstützt, schulen wir regelmäßig. Und wir stehen in engem Austausch mit dem Land, mit den Kammern und vielen mehr, um Detailfragen zu besprechen.

Für manche Menschen wirken die Formulare für die Aufbauhilfen abschreckend.Könnten Sie einmal den Prozess beschreiben, was mit einem Formular passiert, wenn der Betroffene auf Senden geklickt hat? Was sind wiederkehrende Fehler und Probleme? Und was tun Sie oder können Betroffene tun, um diese zu vermeiden?

Wir haben den Prozess bewusst digital aufgestellt, um eine möglichst schnelle und sichere Antragsbearbeitung zu realisieren. Auf unserer Internetseite haben wir zur Vorbereitung der Antragstellung und begleitend zum Antragsprozess ausführliches Informationsmaterial bereitgestellt, um die Antragstellung so einfach wie möglich zu machen. Wie sieht der Prozess nun aus? Zunächst füllen die Betroffenen den digitalen Antrag in unserem Portal aus und führen die Legitimation durch. Wenn alle Angaben und alle notwendigen Unterlagen vorliegen, läuft der Prozess weitgehend digital durch. Sollten sich Rückfragen ergeben, wenden wir uns zur Klärung über das Portal an die Antragstellerinnen und Antragsteller. Natürlich gab es anfänglich technische Probleme, denn das System haben wir in wenigen Tagen eigens für die Antragsbearbeitung der Wiederaufbauhilfen programmiert – doch wir arbeiten ständig daran, diese zu beheben und den Prozess zu optimieren. 

Ein häufig auftretender Fehler ist beispielsweise die Eingabe des Geburtstagsdatums, hier haben wir zwischenzeitlich die Kalenderfunktion eingerichtet, um die richtige Datumsschreibweise sicherzustellen. Sonst kann es sein, dass Datenabgleiche nicht funktionieren. Auf die korrekte Eingabe sollte bei der Antragstellung unbedingt geachtet werden.

Könnten Sie einmal in Zahlen darstellen, wie viele Anträge abgearbeitet wurden, eingereicht sind, wie viel Euro ausbezahlt wurden? Auf manche wirkt jede genannte Zahl niedrig; warum sind das nicht mehr? 

Wir haben zwischenzeitlich 2.660 Förderzusagen mit einem Zuschussvolumen von insgesamt 34,7 Mio. Euro erteilt, das sind mehr als die Hälfte der Anträge, die uns vollständig vorliegen. Zu beachten ist, dass nur die Anträge auf Hausrat, bei denen kein Nachweis eingereicht werden muss, schnell und voll automatisiert den Prozess durchlaufen. Bei den Anträgen im Falle von Gebäudeschäden oder wenn Unternehmen betroffen sind, müssen die Betroffenen Gutachten einreichen. Hier ist der Aufwand ungleich höher, weil hier manuelle Prüfungen vorgenommen werden müssen. Wir sind aber auch an dieser Stelle auf einem guten Weg und stehen bei Rückfragen über das System in Kontakt mit den Antragstellerinnen und Antragstellern.

Auf Social Media berichten manche, dass sie nun in der siebten oder achten Woche keine Reaktion auf ihren Antrag bekommen haben. Was sollten diese Menschen tun? 

Vorab: Wir verstehen natürlich den Unmut der Menschen, die die Unterstützung dringend benötigen. Wir sind im Rahmen der Einwohnerversammlungen selbst fast täglich vor Ort und sprechen mit den Betroffenen. Und auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Hotline hören von vielen tragischen Schicksalen, das sind keine Telefonate, die nur wenige Minuten dauern.

Die Anfragen, die über das Portal bei uns eingegangen sind, beantworten wir im laufenden Prozess. Viele haben uns mehrfach geschrieben, hier können wir nicht auf alle Fragen reagieren. Wenn wir Klärungsbedarf haben, stehen wir grundsätzlich in Kontakt mit den Antragstellenden. Wir optimieren darüber hinaus nach und nach das System und können nahezu täglich eine weitere hohe Zahl an Anträgen bewilligen. Wir können die betroffenen Menschen nur um Geduld bitten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten jeden Tag mit großem Einsatz und hohem Engagement daran, den Menschen vor Ort zu helfen.

Vielen Dank, Herr Dr. Link.

Die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite.

Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 
 

20.11.2021

Schuleingangsuntersuchungen für das kommende Schuljahr entfallen 
Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz die Pflicht aller Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz ausgesetzt, die schulärztliche […]
Weiterlesen ...
Zentrale Bauschuttentsorgung in der Verbandsgemeinde Adenau 
Die kostenlose Entsorgung von Bauschutt wird im von der Flut betroffenen Bereich der Verbandsgemeinde Adenau ab sofort an zentralen Zwischenlagerplätzen […]
Weiterlesen ...

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
20.11.2021

Foto: Entwicklungsagentur RLP

Sehr geehrter Herr Juchem,

Detlef Placzek, Jahrgang 1957, ist Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung und Opferbeauftragter der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Ehrenamtlich kümmert er sich um die Belange der Betroffenen nach Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder größeren Unglücken. Damit will die Landesregierung Antragswege verkürzen und das Leid der Opfer und Hinterbliebenen nicht noch mit bürokratischen Hürden belasten. Wir haben Detlef Placzek zu seiner Arbeit nach der Naturkatastrophe im Ahrtal befragt.

Vor welchen Herausforderungen steht gerade der Opferbeauftragte angesichts der nahenden dunklen Jahreszeit?
 
Den Betroffenen der Flutopfer steht eine dunkle und triste Jahreszeit bevor. Die Flutopfer haben bereits viel Leid und viele Herausforderungen erfahren müssen. Zudem steht die vorweihnachtliche Zeit vor der Tür und es beginnt damit auch eine sentimentale Zeit. Mir ist bewusst, dass aufgrund dessen der Bedarf an psychosozialer Versorgung enorm ansteigen wird. Es muss aus meiner Sicht gewährleistet werden, dass die Personen in der anstehenden Zeit verstärkt eine psychosoziale Versorgung erhalten und nicht allein gelassen werden. Dazu werde ich in Kooperation mit verschiedenen Netzwerkpartnern, die für die psychosoziale Versorgung zuständig sind, den Betroffenen verschiedene Angebote unterbreiten. Dies kann sich in Gesprächsangeboten, Telefon-Hotline etc. äußern. Diese Informationen werde ich bündeln und an die Betroffenen weitergeben.

In Kooperation mit dem Paritätischen Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland und den beiden Selbsthilfekontaktstellen Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe sowie Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle Trier, SEKIS, wurde ein langfristiges Nachsorgekonzept erstellt. An zehn Standorten im Ahrtal werden moderierte Selbsthilfeangebote sowie Gruppenangebote angeboten.
 
Auch sind konkrete Hilfen notwendig bezüglich Heizung und Strom, um den Betroffenen in der kalten Jahreszeit eine warme Umgebung zu ermöglichen. Ich kann die Informationen der relevanten Ansprechpartner bündeln und an die Betroffenen weitergeben.
 
Um den Betroffenen ein Stück Normalität wiederzugeben, werde ich zudem an verschiedenen Standorten Weihnachtsfeste anbieten. Es wird einen musikalischen Beitrag des Polizeiorchesters geben und die Betroffenen können sich bei Glühwein, Kinderpunsch und Plätzchen austauschen.
 
Viele Menschen brauchen vorrangig Handwerker, Geld und neue Klarheiten. Wie kann da der Opferbeauftragte überhaupt helfen?
 
Die Betroffenen können sich an mich wenden, wenn sie Hilfe und Unterstützung bei Fragen bezüglich des Wiederaufbaus, bei Verwaltungsfragen, zeitnaher psychosozialer Versorgung oder anderweitigen Probleme benötigen.

Ich koordiniere alle Hilfsangebote vor Ort und fasse die gesamten Informationen zusammen. Ich habe die Kontaktdaten der Ansprechpartner, die beispielsweise für das Handwerk, die finanziellen Hilfen und weitere Anliegen zuständig sind. Die Betroffenen können auch bei weiteren konkreten Anliegen Kontakt mit mir aufnehmen und ich sorge für eine Lösung des Problems.
 
Lässt sich sagen, wie viele Fälle Sie mit Blick auf die Naturkatastrophe unterstützt haben, und können Sie einmal ein Beispiel beschreiben?
 
Es kann festgehalten werden, dass mich und mein Team viele Anfragen sowohl per E-Mail als auch telefonisch erreichen. Ich habe viele Anliegen der Betroffenen aufgenommen und für deren Probleme Lösungen gefunden. So bat eine Person um Hilfe bei den Wiederaufbauhilfen und benötigte psychosoziale Versorgung. Hierbei vermittelte ich ihr die Kontaktdaten der Wiederaufbauhilfen (ISB), einen Hinweis auf den Infopoint und die Hotline-Nummern der psychosozialen Versorgung. Die Person war sehr dankbar.

Vielen Dank für Ihre Arbeit, lieber Detlef Placzek. 
  • Der Opferbeauftragte ist wie folgt erreichbar:
    www.opferbeauftragter.rlp.de
    Mail: Opferbeauftragter@lsjv.rlp.de 
    Hotline für Betroffene des Unwetters:
    Telefon 0800 001 0218 (kostenlos, 9 bis 17 Uhr)
    Vermittlung von Traumatherapieplätzen und Termine vor Ort:
    Telefon 0800 5758767 (kostenlos, 9 bis 16 Uhr)
    Fragen an den Opferbeauftragten:
    Telefon 06131 967-100
Die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite. 

Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 
 

Hallo zusammen,

 

gerne möchte ich Sie zum aktuellen Stand der Wiederinbetriebnahme in den einzelnen Sektoren informieren.

 

Die Wiederinbetriebnahme des Verteilnetzes in den noch nicht begasten Gebieten nördlich der Ahr hat sich in den letzten 2 Wochen schwieriger und vor allem kleinteiliger gestaltet.

Zahlreiche Druckprüfungen haben leider nicht den vom DVGW-Regelwerk vorgegebenen Grenzwerten entsprochen, so dass wir in kleineren Abschnitten die Undichtigkeiten überprüfen mussten. 

Wir mussten verstärkt Tief- und Rohrbauarbeiten durchführen, um die Undichtigkeiten zu beheben.

 

Seit dieser Woche konnten wir nun einige Sektoren wieder begasen und sind daher mit der Wiederinbetriebnahme und den Entlüftungen der Erdgas-Netzanschlüsse gestartet:

  • MONTAG, 15.11.2021: SEKTOR 1A1
  • DIENSTAG, 16.11.2021: SEKTOR 8D1, 10A4
  • DONNERSTAG, 18.11.2021: SEKTOR 11D1
  • FREITAG, 19.11.2021: SEKTOREN 7A1, 8E3, 8D2, 11D
  • MONTAG, 22.11.2021: SEKTOR 10A5
  • DIENSTSG, 23.11.2021: Sektor 10A6

19.11.2021

18. November 2021 
Naturschutzgebiet Ahrmündung: Grünes Licht für Beseitigung von Müllresten 
Der restliche Flutmüll im Naturschutzgebiet „Mündungsgebiet der Ahr“ wird durch die Kreisverwaltung Ahrweiler zeitnah entfernt. In Kürze werden die dazu […] 
Weiterlesen ...
Innovationspreis und nachhaltiger Wegebau: Kreis Ahrweiler gratuliert den Rheinischen Provinzial-Basalt- und Lavawerken
18. November 2021 
Die Kreisverwaltung Ahrweiler setzt auf neue Wege – und das im wörtlichen Sinne:Zur Neugestaltung des Parkplatzes hinter der Verwaltung ist […] 
Weiterlesen ...
Infopoints: 80 Architektinnen und Architekten beraten zum Wiederaufbau 
Rund 80 Architektinnen und Architekten sind beauftragt, an den Infopoints in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Städten und Gemeinden Erstberatungen […] 
Weiterlesen ...
18. November 2021 
Regionale Zusammenarbeit im Zeichen der Flutkatastrophe 
„:rak“-Kooperationspartner unterstützen beim Wiederaufbau Neben dem Sachstandsbericht zum Forschungsvorhaben „Nachhaltige Entwicklung durch interkommunales Landmanagement in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (NEILA)“ berichtete […] 
Weiterlesen ...

Integrationsbeirat bietet wieder Sprechstunden an 
Nach einer längeren coronabedingten Pause bietet der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Ahrweiler wieder seine monatliche Sprechstunde an. […] 
Weiterlesen ...
Wiederaufbau Rheinland-Pfalz

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
16.11.2021

Foto: Entwicklungsagentur RLP

Sehr geehrter Herr Juchem,

in Marienthal hat eine junge Familie – wie so viele – Schlimmes

durchgemacht. Nur wenige Tage, nachdem sie in ihre neue Wohnung

gezogen waren, kam für Vanessa Bertram und Dennis Schröcker mit

Tochter Kate die Flut. Und mit ihr die Zerstörung.

Und kurz darauf, mitten im Chaos, wurde der kleine John geboren. 

Nun lebt die Familie mitsamt dem Neugeborenen im Container.

Mutter Vanessa hatte anfangs Sorge wegen der Heizung, der Hygiene

und dem beengten Raum. „Es ist einfacher als gedacht. Letzten

Endes ist das voll in Ordnung“, sagt sie in diesem Video.

Wegziehen möchte die Familie nicht. „Wir starten noch mal bei null“,

sagt die junge Mutter und unterstreicht energisch: „auf jeden Fall“.

Sie sind nicht allein: „Die Leute, die von hier kommen, wollen hier

wiederaufbauen, hier durchstarten und in ihrem Umfeld bleiben.“

Dadurch, dass die Dorfgemeinschaft beim Wiederaufbau jetzt sehr

viel mehr miteinander zu tun hatte bei der gegenseitigen Hilfe,

habe man sich noch einmal ganz anders kennengelernt. „Der

Zusammenhalt ist Wahnsinn.“

Die Zuversicht, die Familie Bertram/Schröck verbreitet, ist ansteckend.

In zehn Jahren, wenn der Alltag längst wieder eingekehrt ist,

so hofft die Familie, gebe es vielleicht nicht nur einen schönen Dorfplatz,

sondern auch Sachen, die man vorher nicht hatte. „Es wird einiges

Positives im Nachhinein hier passieren.“ 

Die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite.

Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 
 

16.11.2021


14.11.2021

12.11.2021

Der „rollende Adventskalender“ kommt 
Mitmach-Aktionen für Kinder im Aufbaugebiet Gemeinsam mit anderen Kindern den Advent erleben, kreativ sein und ein paar schöne Stunden verbringen: […] 
Weiterlesen ...
Zuwendungen für flutbetroffene Kulturschaffende im Kreis 
Kulturstiftung stellt 200.000 Euro für Fluthilfe bereit Kulturschaffende und Kulturinstitutionen im Kreis Ahrweiler, die von der Flut betroffenen sind, können […] 
Weiterlesen ...
Versammlungen in Remagen zugelassen 
Die für das Versammlungsrecht zuständige Kreisverwaltung Ahrweiler hat insgesamt fünf Veranstaltungen unter Auflagen zugelassen, die für Samstag, 13. November, in […] 
Weiterlesen ...
Spendengelder: Kreis zahlt neun Millionen Euro an betroffene Kommunen 
Mehr als 16.705 Anträge auf Soforthilfe abschließend bearbeitet Der Kreis- und Umweltausschuss wurde in seiner jüngsten Sitzung über den aktuellen […] 
Weiterlesen ...
Gutachten: Schäden an Kreisschulen können vollständig behoben werden 
Maßnahmen des Hochwasserschutzes müssen geklärt werden In seiner jüngsten Sitzung wurde dem Werksausschuss des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement ein Schadensgutachten […] 
Weiterlesen ...
Fahrtkostenausgleich bei flutbedingten Mehrkosten zu Ersatzschulstandorten
Kreis- und Umweltausschuss beschließt Kostenübernahme Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler aus Bad Neuenahr-Ahrweiler: Entstehen ihnen Mehrkosten bei den Fahrten […] 
Weiterlesen ...
Download
2021,11,12, handout Infopoints.pdf
Adobe Acrobat Dokument 661.0 KB
Wiederaufbau Rheinland-Pfalz

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
12.11.2021

Foto: Entwicklungsagentur RLP

Sehr geehrter Herr Juchem,

wenn die eigene Heimat vom größten bekannten Unwetter in Deutschland betroffen ist, dann schwanken alle Antworten zwischen „jetzt sofort“ und „gute Lösungen brauchen ihre Zeit“. In diesem Spagat diskutierten wir am Dienstagabend zum „Aufbruch Ahr“ von Rhein-Zeitung und RPR1. (Eine Aufzeichnung gibt es unter ku-rz.de/aufbruchahr.) 

Die riesige Aufgabe des Wiederaufbaus erforderte zunächst schnelle und umfassende Lösungen. In Rekordzeit haben Bund und Länder das Gesetz zur Aufbauhilfe in Höhe von 30 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Damit die Förderungen auch rasch gelingen, hat die Landesregierung in wenigen Wochen eine Verwaltungsverordnung verabschiedet, die die wichtigen Einzelheiten regelt. Normalerweise braucht so etwas ein Jahr.

Ebenso wurde das Überschwemmungsgebiet im Ahrtal binnen kürzester Zeit von der SGD Nord vorläufig neu festgelegt. In diesem Fall war und ist die Planungssicherheit wichtiger: Wo kann wer sein Haus wiederaufbauen?

Auch die Versorgung – Wasser, Strom, Gas, Mobilfunk – mussten schnell und winterfest hergestellt werden. Die dauerhaften und klimaangepassten Lösungen werden später folgen.

Damit Menschen Hilfen bei ihren Förderanträgen erhalten, gibt es an den Infopoints Unterstützung. Rund 2.000 Betroffene konnten bereits von der Investitions- und Strukturbank (ISB) ihre Zusagen erhalten, ganz überwiegend für die Wiederherstellung ihres Hausrats. Die Aufbauhilfen für Immobilien werden folgen.

Ein Thema am Abend war die immer noch große Hilfsbereitschaft von Menschen aus Deutschland, ja aus ganz Europa. Die Helferinnen und Helfer der Rettungsorganisationen, beim THW und den Feuerwehren haben den Unwetter-Betroffenen geholfen und Hoffnung gegeben. Und auch viele ungebundene spontane Helferinnen und Helfer sind weiterhin im Einsatz.

Immer häufiger brauchen wir jetzt die professionelle Hilfe aus dem Handwerk für den Wiederaufbau. „Die Kraftanstrengung ist groß“, und das nicht nur körperlich, sondern auch mental, verdeutlichte Kreishandwerksmeister Frank Wershofen: „Jeder hat seine Geschichte zu erzählen. Man muss den Leuten zuhören.“

Wir auf dem Podium waren uns einig, dass es auch langfristige und dauerhaft wirkende Lösungen braucht. Marc Ulrich vom Helfer-Shuttle lenkte den Blick auf eine Hoffnung für die regionale Tourismuswirtschaft: Das Ahrtal hat, aus schlimmem Grund, durch die Naturkatastrophe traurige Bekanntheit erlangt. Die entstandenen emotionalen Bindungen allein der hunderttausenden Helfenden gilt es auch beim Wiederaufbau des Tourismus zu nutzen. Den immensen Zusammenhalt können wir bewahren und die SolidAHRität wird zu einer Quelle des Wiederaufbaus.  

Die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite.

Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 

07.11.2021

5.11.2021

Kreis, Land und Kooperationspartner unterzeichnen Vereinbarung zur Stärkung der psychischen Gesundheit im Ahrtal 
4. November 2021 
Der Landkreis Ahrweiler, das Land Rheinland-Pfalz, der der Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V., die Dr. von Ehrenwall’sche Klinik und die DRK Fachklinik […] 
Weiterlesen ...
4. November 2021 
Naturschutzgebiet Ahrmündung: Natürliche Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten erhalten 
Durch die Flutkatastrophe im Juli sind im Naturschutzgebiet „Ahrmündung“ bei Sinzig große Mengen an Holz, Müll und anderem Schwemmgut abgelagert […] 
Weiterlesen ...
4. November 2021 
Verbandsgemeinde Altenahr: Abkochgebot in Altenahr-Kreuzberg weitgehend aufgehoben 
Das Abkochgebot für Trinkwasser in der Verbandsgemeinde Altenahr wird mit sofortiger Wirkung mit Ausnahme des Ortes Reimerzhoven aufgehoben, der im […] 
 



Download
21-11-02_Handout_Wiederaufbauhilfe.pdf
Adobe Acrobat Dokument 513.2 KB
Download
21-11-04_handout Infopoints.pdf
Adobe Acrobat Dokument 661.3 KB
Download
21-11-08_Ersatzverkehr SEV3_AW-Gelsdorf-
Adobe Acrobat Dokument 26.9 KB
Download
21-11-08_Ersatzverkehr SEV5_Gelsdorf-May
Adobe Acrobat Dokument 22.1 KB
Download
21-11-08_Ersatzverkehr SEV6_Remagen-BN.p
Adobe Acrobat Dokument 21.9 KB
Download
21-11-08_Fahrplan Bahn_Remagen-AW.pdf
Adobe Acrobat Dokument 122.5 KB

04.11.2021

Wiederaufbau Rheinland-Pfalz

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
04.11.2021

Foto: Entwicklungsagentur RLP

Sehr geehrter Herr Juchem,

die Eifel und das Ahrtal sind wichtige Tourismusregionen. Gerade im Herbst und Winter bieten die Regionen Ausflugs- und Erholungsorte für Tages- und Wochenendausflüge.

Die Naturkatastrophe im Juli hat vieles zerstört. Doch ist, anders als manche Fernsehbilder und Medienberichte vermuten lassen, nicht alles kaputt. Familiäre Strukturen in Hotellerie und Gastronomie, abwechslungsreiche Natur und perfekte Wanderwege laden auch in den kommenden Wochen zum Besuch ein. Abseits der Zerstörung ist die Landschaft vielerorts von der Katastrophe unberührt und wunderschön. Zahlreiche nicht betroffene Gastgeber freuen sich auf Ihren Besuch. Wie und wo das möglich ist, zeigen eine eigene Webseite fürs Ahrtal und für die Eifel, aber auch Hashtags wie #SolidAHRität auf Instagram.    

Ein Besuch ist auch eine solidarische Tat. Betriebe werden nur weitermachen können, wenn sie Gäste empfangen. Diese Betriebe sollen auch mittel- und langfristig eine Perspektive haben. Daran müssen wir heute schon mitarbeiten. Inzwischen finden auch erste Veranstaltungen wieder statt und die Veranstalter freuen sich auf Besucher. 

Ein Besuch in der Eifel oder im Ahrtal lohnt sich weiterhin! Darüber gilt es immer wieder zu sprechen – nicht nur wie in der vergangenen Woche mit dem DEHOGA-Präsidenten Gereon Haumann (auf dem Bild rechts) und meinen Kollegen Günter Kern (links) als Vor-Ort-Beauftragten und Theo Dillenburger aus dem Verbindungsbüro. Auch Posts in sozialen Medien helfen, ein neues Bild in der Öffentlichkeit nach den vielen Aufnahmen der Katastrophe aus den betroffenen Gebieten zu vermitteln. Das geht, ohne die Realität des Wiederaufbaus auszublenden, wie beispielsweise diese Postsauf Instagram zeigen (übrigens dies- und jenseits von Landesgrenzen). Dabei können auch Sie mithelfen. 

Tourismus ist und bleibt für die Unwetterregionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite.

Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 

30.10.2021

Hallo zusammen,

 

am Freitag wurde die neue Hochdruck-Leitung in Betrieb genommen, so dass wir nun ab der kommenden Woche sukzessive in weiteren Bereichen Erdgas-Netzanschlüsse in Betrieb nehmen können.

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1NTYzNjA/

 

Die noch roten Sektoren sind allerdings Bereiche, in denen das Erdgas-Netz stark beschädigt und die Leitungen verschmutz wurden. Daher müssen wir nun innerhalb dieser Sektoren die Wiederinbetriebnahmen noch kleinteiliger nach Straßen vornehmen.

 

Leide sind im Sektor 1B die Druckprüfungen immer noch nicht in Ordnung, so dass wir diesen Sektor noch nicht in Betrieb nehmen können. Wir hoffen, dass wir in der kommenden Woche einen Schritt weiter kommen.

 

 

Die Tabelle wurde wieder auf der Homepage bereitgestellt und die Karte weiter aktualisiert:

 

Der Status nochmals zusammengefasst (Daten mit Stand vom 29.10.21):

 

Sektor 1A

KW 44

Druckprüfungen immer noch nicht in Ordnung

0 von 96 versorgt

Sektor noch nicht betriebsbereit

Sektor 1B

Seit Mittwoch, 13.10.21

59 von 61 versorgt

  1 nicht angetroffen

  1 in Arbeit

Sektor 2A

Seit Mittwoch, 20.10.21

271 von 289 versorgt

    6 Kunde nicht angetroffen

 12 in Arbeit

Sektor 2B

Seit Montag, 25.10.21

69 von 95 versorgt

  7 Kunde nicht angetroffen

18 in Arbeit

  1 offen

Sektor 3A 
(Ehlingen und der östliche Bereich von Heimersheim)

Seit Dienstag, 28.09.21

251 von 255 versorgt

    4 nicht angetroffen

Sektor 3B
(westlicher Bereich von Heimersheim)

Seit Donnerstag, 30.09.21

490 von 505 versorgt

  12 nicht angetroffen

    3 in Arbeit

Sektor 3C
(Heppingen)

Seit Donnerstag, 07.10.21

237 von 263 versorgt

  23 nicht angetroffen

   3 in Arbeit

Sektor 3D
(Gimmigen)

Seit Montag, 11.10.21

183 von 190 versorgt

    7 nicht angetroffen

Sektor 3E
(Kirchdaun)

Seit Dienstag, 12.10.21

75 von 79 versorgt

  4 nicht angetroffen

Sektor 3F
(Bengen)

Seit Dienstag, 12.10.21

84 von 96 versorgt

12 nicht angetroffen

Sektor 4A 
(Rest Heimersheim Idienstraße sowie der östliche Bereich von Bad Neuenahr)

Seit Dienstag, 05.10.21

162 von 165 versorgt

    2 nicht angetroffen

Sektor 4B

Seit Samstag, 23.10.21

35 von 67 versorgt

17 nicht angetroffen

13 in Arbeit

  2 offen

Sektor 4C

Seit Donnerstag, 14.10.21

321 von 345 versorgt

16 nicht angetroffen

  2 in Arbeit

  2 offen

Sektor 4D

Seit Montag, 18.10.21

102 von 102 versorgt

Sektor 5a

(Ramersbach)

Seit Dienstag, 26.10.21

120 von 134 versorgt

   7 nicht angetroffen

   5 in Arbeit

   2 offen

Sektor 8A

Seit Freitag, 15.10.21

135 von 145 versorgt

   7 nicht angetroffen

   3 in Arbeit

Sektor 8B

Seit Montag, 18.10.21

220 von 231 versorgt

    9 nicht angetroffen

    1 in Arbeit

    1 offen

Sektor 8C

Seit Freitag, 22.10.21

196 von 273 versorgt

  25 nicht angetroffen

  38 in Arbeit

  14 offen

Sektor 8D

Seit Mittwoch, 27.10.21

91 von 155 versorgt

14 Kunde nicht angetroffen

48 in Arbeit

  3 offen

Sektor 8E

NEU: Ab Mittwoch, 03.11.21

  0 von 63 versorgt

Sektor 10B

Seit Donnerstag, 28.10.21

    0 von 271 versorgt

    8 in Arbeit

263 offen

Sektor 11A

Seit Donnerstag, 21.10.21

79 von 108 versorgt

26 nicht angetroffen

  3 in Arbeit

Sektor 11B

Seit Montag, 18.10.21

112 von 123 versorgt

    9 nicht angetroffen

    2 in Arbeit

Sektor 11C

Seit Mittwoch, 27.10.21

  95 von 295 versorgt

  29 Kunde nicht angetroffen

171 in Arbeit

 

Diese Pressemitteilung wurde von der Staatskanzlei veröffentlicht:

https://www.evm.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen-2021/gasversorgung-im-ahrtal/20211029-prm-gashochdruckleitung.pdf?cid=9jn

 

Ich melde mich Ende der nächsten Woche wieder mit aktuellen Informationen.

 

 

Viele Grüße

Anke Balmert

 
i. V.   Anke   Balmert
Technischer Service
Bereichsleiterin

29.10.2021


28.10.2021

Wiederaufbau Rheinland-Pfalz

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
28.10.2021

Foto: Entwicklungsagentur RLP

Sehr geehrter Herr Juchem,

weit über hundert Männer und Frauen meldeten sich nach der Flutkatastrophe an der Ahr: Um Amtshilfe gebeten hatte die ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Zwei dieser Helfer sind Thomas Weimer, Richter am Landgericht Koblenz, und Dr. Jens Neumeister, Professor für Energie- und Kraftwerkstechnik an der Hochschule Trier.

Beide trafen sich im Helfereinsatz zum ersten Mal und wollten nur über den Sommer bleiben.

Was machten ein Richter und ein Hochschul-Professor im heißen Sommer: Sie dachten weiter. Und sie dachten an den Winter. Bereits nach vier Tagen stand für sie fest: Sie bleiben länger im Krisengebiet.

Die beiden haben mit angepackt. Erst waren provisorische Stromaggregate zu beschaffen und durch Einsätze von Hilfsorganisationen zu verteilen. Danach konnte die Stromversorgung wiederhergestellt und die Anzahl der Aggregate reduziert werden.

Die gute Verbindung zur Wissenschaft konnte dank Professor Neumeister ganz praktisch für den Wiederaufbau genutzt werden: Studierende seiner Hochschule Trier aus der Fachrichtung Gebäude-, Versorgungs- und Energietechnik unternahmen Begehungen vor Ort. Sie befragten bis Mitte August Betroffene in den Gemeinden nach ihrem Bedarf einer Notwärmeversorgung. Nach der Auswertung wurden schnell Fachfirmen beauftragt. In Mayschoß wurden in einem Pilotprojekt kleine Wärmenetze aufgebaut, um Häusergruppen gemeinsam mit Wärme zu versorgen. Beim Koordinieren arbeiteten Herr Weimer und Prof. Neumeister eng mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz zusammen.

Große Teile der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sollten jedoch, wie es von den Versorgern hieß, erst Anfang 2022 wieder mit Erdgas für Heizungen und Warmwasser versorgt werden können. In Gesprächen mit dem lokalen Erdgasversorger, großen Versorgungsunternehmen, Fachplanern und Ministerien gelang dann doch der Durchbruch: Die Wiederherstellung der geschädigten Hochdruckleitung im Stadtgebiet wurde vorangetrieben, die Arbeiten begannen bereits Anfang Oktober. Parallel wurde eine mobile Flüssiggasanlage geplant, beschafft, installiert und in Betrieb genommen. Nach und nach gingen und gehen nun die Gasthermen in den Haushalten wieder ans Netz.

Herr Weimer und Prof. Neumeister widmen sich allerdings schon einer neuen Aufgabe: Viele neu installierte elektrische Heizgeräte könnten das Stromnetz zu stark belasten. Gemeinsam mit der Energieagentur arbeiten die beiden Landesbeamten daran, durch neue Maßnahmen eine stabile Energieversorgung im Winter sicherzustellen. 

Professor Dr. Neumeister und Richter Weimer danke ich ganz persönlich für ihren bisherigen Einsatz. 

Ihre Helfergeschichte schreibe ich Ihnen stellvertretend für alle, die geholfen haben und weiterhin helfen. Auch im Herbst und Winter bleiben viele Helfer – ehrenamtlich oder in ihrem Beruf – für die Katastrophenregionen aktiv. Tausende Helferinnen und Helfer bleiben engagiert für die Menschen in den Unwetterregionen in der Eifel und an der Ahr. Das ist eine große Hoffnung für uns alle.

Die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite.

Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 
 

27.10.2021

 

Einladung zur

Informationsveranstaltung zur Aufbauhilfe für Schäden in Landwirtschaft und Weinbau

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hochwasserkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 hat auch die Landwirtschaft und den Weinbau schwer getroffen. Das Land Rheinland-Pfalz hat zur Bewältigung des Wiederaufbaus ein Hilfsprogramm aufgelegt.

Das DLR Mosel steht Ihnen zur Seite, wenn es darum geht, Schäden an landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden, Betriebsvorrichtungen, Maschinen, Geräten, technischen Einrichtungen, Anlagen, Lagern und Vorräten auszugleichen.

Um Ihnen möglichst schnell finanzielle Hilfen zu gewähren, ist es mir sehr wichtig, Ihnen das Förderverfahren genau zu erklären. Daher lade ich Sie herzlich zu folgender Informationsveranstaltung ein:

Am 04.11.2021 um 18:00 Uhr
in der Mehrzweckhalle, Im Kreuzerfeld 10, in 53501 Grafschaft-Ringen

Bitte nutzen Sie diese Veranstaltung, um sich aus erster Hand zur Hilfe und Antragstellung zu informieren. Wenn Sie sich bereits im Vorfeld orientieren möchten, finden Sie hierzu Informationen auf unserer Internetseite www.dlr-mosel.rlp.de.

Neben Informationen zu Sachschäden können auch Fragen zu flächenbezogenen Hilfen gestellt werden. Hierzu werden Vertreter des Ministeriums, der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Task Force ländliche Bodenordnung an der Informationsveranstaltung teilnehmen.

 

Aufgrund der noch anhaltenden SARS-CoV-2-Pandemie, muss ich darauf hinweisen, dass nur geimpfte, genesene oder aktuell getestete Personen an der Veranstaltung teilnehmen dürfen. Ich bitte Sie daher, die entsprechenden Nachweise mitzubringen. Darüber hinaus sind wir dazu verpflichtet, die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter sicherzustellen. Dazu können Sie sich Vor-Ort über die Corona-Warn-App einchecken. Alternativ bitte ich Sie, den beigefügten Nachverfolgungsbogen ausgefüllt vorzuhalten. Des Weiteren gelten auch die allgemeinen Schutzmaßnahmen, wie das Abstandsgebot und die Maskenpflicht.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Müller Leiter des DLR Mosel

 


26.10.2021

Wiederaufbau Rheinland-Pfalz

Newsletter zum Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz
26.10.2021

Screenshot: EA/ISB

Sehr geehrter Herr Juchem,

möglichst schnell und unbürokratisch sollen die Menschen in den betroffenen Regionen der Flutkatastrophe finanzielle Unterstützung bekommen. Dazu setzen wir auf ein elektronisches, einfaches Antragsverfahren. Auch Abschlagszahlungen sind möglich, sodass bei Bedarf Unterlagen nachgereicht werden können.

Damit bei den Anträgen nichts schiefgeht, haben wir mittlerweile auch viele Detailfragen in der Rubrik der „Häufig gestellten Fragen – FAQ“ auf unserer Wiederaufbau-Webseite beantwortet. Ergänzt wird dies durch ausführliche Ausfüllhilfen der ISB: Sowohl für den Antrag für die Erstattung von Hausrat von Privathaushalten als auch für die Behebung von Schäden an Gebäuden gibt es zwei Anleitungen zum Download. Wie funktioniert das mit dem WebID-Verfahren? Welche Nummer auf dem Personalausweis ist die benötigte? Was heißt „Kontovalidierung ausstehend“? Erklärt wird es in der Ausfüllhilfe Gebäude und in der Ausfüllhilfe Hausrat

Auch wer keinen Zugang zum Internet hat oder sich mit Formularen am Bildschirm schwertut, bekommt Hilfe: An den Computern der Infopointskönnen Betroffene auf die Beratung und Unterstützung der dort eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen. Die ISB bereitet zudem die ergänzende Möglichkeit vor, den Antrag von einem guten Bekannten oder Nachbarn stellvertretend (als „Bevollmächtigte/r“) stellen zu lassen.

Die Landesregierung bleibt an Ihrer Seite.
 
Mit freundlichen Grüßen

 
Nicole Steingaß
Staatssekretärin
Landesbeauftragte für den Wiederaufbau 

 

Erdgas: Wiederversorgung im Ahrtal schreitet weiter voran

Erdgas in Kürze in weiteren Bereichen von Bad Neuenahr-Ahrweiler verfügbar – Eigentümer müssen sich um Installateure kümmern – Ableser kommen

BAD NEUENAHR. Weitere Teile von Bad Neuenahr, Ahrweiler und Walporzheim können in Kürze wieder mit Erdgas versorgt werden. Die Monteure der Energienetze Mittelrhein (enm) nehmen am Mittwoch, 27. Oktober, die Sektoren 8d (unter anderem Hauptstraße und Ravensberger Straße) und 11c (unter anderem Wilhelmstraße). wieder in Betrieb. Am Donnerstag, 28. Oktober, folgt dann der Sektor 10b (Teile von Walporzheim) Welche Straßen die jeweiligen Sektoren umfassen, können Anwohner auf der Internetseite des Unternehmens ablesen. Unter www.enm.de/hochwasser gibt es eine tagesaktuelle und interaktive Karte, in der über die Suchfunktion auch nach einzelnen Adressen gesucht werden kann.

„Bevor hier wieder Erdgas zum Heizen oder für warmes Wasser genutzt werden kann, müssen unsere Mitarbeiter in alle Häuser, um die Hausanschlüsse zu entlüften“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Wir bitten Anwohner, wenn möglich, zu Hause zu sein und den Weg zum Gasanschluss freizuräumen – so geht es für alle schneller.“ Die Experten sind dabei nicht nur in der Woche, sondern auch am Wochenende im Einsatz. So auch am Samstag, 30. Oktober, und auch an dem Feiertag am Montag, 1. November.

Die evm-Gruppe weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Kunden, bei denen der Gaszähler aufgrund des Hochwassers ausgebaut wurde, einen Installateur beauftragen müssen. Dieser setzt dann den Zähler neu und nimmt die Heizungsanlagen wieder in Betrieb.

Ableser kommen

In Kürze können die bisher schon wiederversorgten Sektoren 8 und 11 sowie die Orte Lantershofen, Karweiler, Vettelhofen, Holzweiler, Esch, Gelsdorf und Eckendorf in der Grafschaft wieder auf die reguläre Erdgasversorgung umgestellt werden. Seit etwa zwei Wochen gab es in diesen Bereichen eine Übergangslösung mit Hilfe von zentral eingespeistem Flüssigerdgas, die vom Land organisiert wurde. Damit die genaue Abnahmemenge des Flüssigerdgases pro Haushalt im Nachgang aus dem Jahresverbrauch gegenüber den Erdgaslieferanten herausgerechnet werden kann, müssen nun, zum Ende der Ersatzversorgung, noch einmal alle Zählerstände erfasst werden. Dafür gehen ab Mittwoch, 3. November, Ableser im Auftrag der evm-Gruppe in den betroffenen Bereichen von Haus zu Haus. Die Ableser können sich ausweisen.

Alle Informationen zu Wiederinbetriebnahme finden Betroffene unter www.enm.de/hochwasser.

 

Download
2021,10,26, Wiederinbetriebnahme des Erd
Text Dokument 382.3 KB

25.10.2021

Hallo zusammen,

 

in den letzten Tagen sind die Kollegen gemeinsam mit den von uns beigestellten Installateuren wieder sehr gut voran gekommen. Neuer Rekordtag war der vergangene Mittwoch mit 141 Inbetriebnahmen und 76 Entlüftungen!

 

Die Tabelle wurde wieder auf der Homepage bereitgestellt und die Karte weiter aktualisiert:

 

 
   

 

 


@ Herr Kasel:

 

Nun kommt endlich auch Ramersbach auf der Karte zum Vorschein. Ab Dienstag, 26.10, starten wir mit der Wiederinbetriebnahme 😊.

 

 

 

 

 

Der Status nochmals zusammengefasst (Daten mit Stand vom 22.10.21):

 

 

Sektor 1A

KW 43

0 von 107 versorgt

Sektor noch nicht betriebsbereit

Sektor 1B

Seit Mittwoch, 13.10.21

59 von 61 versorgt

2 nicht angetroffen

Sektor 2A

Seit Mittwoch, 20.10.21

228 von 289 versorgt

23 Kunde nicht angetroffen

38 in Arbeit

Sektor 2B

Ab Montag, 25.10.21

8 von 95 versorgt

87 offen

Sektor 3A 
(Ehlingen und der östliche Bereich von Heimersheim)

Seit Dienstag, 28.09.21

251 von 255 versorgt

4 nicht angetroffen

Sektor 3B
(westlicher Bereich von Heimersheim)

Seit Donnerstag, 30.09.21

490 von 505 versorgt

12 nicht angetroffen

3 in Arbeit

Sektor 3C
(Heppingen)

Seit Donnerstag, 07.10.21

238 von 263 versorgt

25 nicht angetroffen

Sektor 3D
(Gimmigen)

Seit Montag, 11.10.21

183 von 190 versorgt

7 nicht angetroffen

Sektor 3E
(Kirchdaun)

Seit Dienstag, 12.10.21

75 von 79 versorgt

4 nicht angetroffen

Sektor 3F
(Bengen)

Seit Dienstag, 12.10.21

84 von 96 versorgt

12 nicht angetroffen

Sektor 4A 
(Rest Heimersheim Idienstraße sowie der östliche Bereich von Bad Neuenahr)

Seit Dienstag, 05.10.21

161 von 165 versorgt

4 nicht angetroffen

Sektor 4B

Ab Samstag, 23.10.21

16 von 57 versorgt

(heute erst in diesem Sektor gestartet)

Sektor 4C

Seit Donnerstag, 14.10.21

321 von 345 versorgt

18 nicht angetroffen

6 in Arbeit

Sektor 4D

Seit Montag, 18.10.21

97 von 102 versorgt

5 nicht angetroffen

Sektor 5a

(Ramersbach)

Ab Dienstag, 26.10.21

0 von 134 versorgt

 

Sektor 8A

Seit Freitag, 15.10.21

122 von 144 versorgt

3 nicht angetroffen

19 in Arbeit

Sektor 8B

Seit Montag, 18.10.21

210 von 231 versorgt

12 nicht angetroffen

9 in Arbeit

Sektor 8C

Seit Freitag, 22.10.21

14 von 240 versorgt

1 nicht angetroffen

225 offen

Sektor 11A

Seit Donnerstag, 21.10.21

27 von 113 versorgt

8 nicht angetroffen

78 in Arbeit

Sektor 11B

Seit Montag, 18.10.21

96 von 124 versorgt

28 nicht angetroffen

 

Diese Pressemitteilungen wurden veröffentlicht:

https://www.energienetze-mittelrhein.de/enm/Homepage/Unternehmen/Presse/Presse-Archiv%202021/Weitere%20Gebiete%20im%20Ahrtal%20wieder%20mit%20Erdgas%20versorgt/

https://www.energienetze-mittelrhein.de/enm/Homepage/Unternehmen/Presse/Presse-Archiv%202021/Gasstation%20per%20Spezialkran%20geliefert/

 

 

Ich melde mich Ende der nächsten Woche wieder mit aktuellen Informationen.

 

 

Viele Grüße

Anke Balmert

 

22.10.2021

24.09.2021