öffentliche Sitzung des Ortsbeirates

Sitzung des Ortsbeirats Lohrsdorf

der nächste Termin steht noch nicht fest.


Wareneinkäufer und Organisator, Ortsvorsteher und Schiedsmann


Wareneinkäufer und Organisator, Ortsvorsteher und Schiedsmann
Hans-Jürgen Juchem feierte Silbernes Dienstjubiläum beim Kreis – Landrat lobt „großes ehrenamtliches Engagement“

Hans-Jürgen Juchem hat sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Kreisverwaltung Ahrweiler gefeiert. Der zentrale Wareneinkäufer im Kreishaus zeichne sich durch technisches Verständnis, kaufmännisches Geschick und großes ehrenamtliches Engagement aus, lobte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Jubilar bei einer Feierstunde.

Juchem ist verantwortlich für den Einkauf von Büromaterial und Möbeln, Kopierern und anderen technischen Geräten und schließt dazu Wartungs- und Leasingverträge mit den Firmen ab. Im Kreishaus werden beispielsweise jährlich 2,5 Millionen Blatt Papier benötigt. Er leitet die Poststelle, bei der monatlich 16.000 Briefe, Faxe und Pakete eintreffen und verteilt werden, während die E-Mails meist dezentral direkt bei den Sachbearbeitern eingehen. Zudem organisiert er die Hausmeisterdienste. Vor 1988 arbeitete Juchem bei der Wohngeldstelle, der Kfz-Zulassung und in der Abteilung für Katastrophenschutz.

Was Dr. Pföhler mit „großem ehrenamtlichem Engagement“ meinte, sind die vielfältigen Aktivitäten Juchems: Seit 13 Jahren ist er Ortsvorsteher von Lohrsdorf und Green; daher gehörte Kreisstadt-Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Tappe zu den ersten Gratulanten des Dienstjubilars. Juchem ist aktives Mitglied in mehreren Vereinen seines Heimatortes und seit zwei Jahren als Schiedsmann beim Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler zuständig für die Stadtteile Heimersheim, Heppingen, Kirchdaun, Ehlingen, Green, Gimmigen und Lohrsdorf. Hans-Jürgen Juchem wurde 1956 geboren, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Bildunterzeile zum FOTO:
Anerkennende Worte und die Dankurkunde für Hans-Jürgen Juchem (2.v.r.) gab´s von Landrat Dr. Jürgen Pföhler (r.). Zu dem ersten Gratulanten gehörten Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Tappe und Babette Täpper (Fachbereichsleiterin für Zentrale Aufgaben und Umwelt in der Kreisverwaltung).







© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.11.2003




Lohrsdorfer wollen Bahnhaltepunkt - Unterschriftenliste an Landrat übergeben

Viele Lohrsdorfer wollen einen eigenen Bahnhaltepunkt. Landrat Dr. Jürgen Pföhler begrüßt dieses Anliegen. Eine Bürgerinitiative mit Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem sowie Reinhard Herwig und Frank Weiler überreichte dem Landrat jetzt eine Unterschriftenliste.

Exakt 362 Frauen und Männer und damit fast alle Erwachsenen des rund 600 Einwohner zählenden Stadtteils von Bad Neuenahr-Ahrweiler haben den Wunsch nach einem Schienen-Haltepunkt der Ahrtalbahn in Lohrsdorf mit ihrer Unterschrift bekräftigt. "Dies ist ein deutliches Votum für einen vernünftigen Vorschlag", stellte sich Landrat Pföhler bei einem Besuch vor Ort auf die Seite der Lohrsdorfer Delegation.

Die Einrichtung zusätzlicher Haltepunkte könne die Ahrtalbahn für einen größeren Nutzerkreis erschließen und die Bahn damit noch attraktiver machen, sagte Pföhler. Dies gelte auch für den Einsatz der neuen Talent-Triebwagen sowie die umsteigefreie Anbindung zwischen dem Ahrtal und Bonn.

Dr. Pföhler hat sich jetzt erneut an den für die Verkehrsplanung auf der Ahrtalbahn zuständigen Zweckverband Schienenpersonen-Nahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV) in Koblenz gewandt und den dortigen Verbandsdirektor Dr. Thomas Geyer um Unterstützung auch für Lohrsdorf gebeten.

Der Lohrsdorfer Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem hatte den Ortsbeirat und die Bevölkerung in der Vergangenheit mehrfach über den Sachstand zum gewünschten Bahnhaltepunkt unterrichtet. "Kürzlich habe ich vorgeschlagen, dass die Lohrsdorfer Bürgerinnen und Bürger ihrem berechtigten Anliegen mit einer Unterschriftenaktion Nachdruck verleihen", erklärte Juchem. In Reinhard Herwig, selbst täglicher Nutzer der Ahrtalbahn, und Frank Weiler fand Juchem tatkräftige Helfer, die die Unterschriften in Lohrsdorf sammelten.

Herwig brachte weitere Argumente: "Aus unserer Sicht sollte ein Bahnhaltepunkt in Lohrsdorf eingerichtet werden, weil unser Ort durch die Durchgangsstraße einer hohen Belastung ausgesetzt ist. Ein Bahnhaltepunkt könnte diese Belastung mindern." Außerdem sei der Gehweg zum Bahnhof Heimersheim, den die Lohrsdorfer derzeit benutzen müssten, vor allem für Kinder und ältere Menschen problematisch.

Quelle: Ahrtalbahn.de

Wie Landrat Dr. Jürgen Pföhler anläßlich der Feierstunde für Hans-Jürgen Juchem im Mai 2006 betättigte ist der Vorschlag weiterhin im Gespräch.

 



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