Lohrsdorf ist seit Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts in Bad
Neuenahr-Ahrweiler eingemeindet und bildet seitdem das "Osttor" der
Kreisstadt. Es liegt eingebettet in eine Landschaft, die durch die
Höhen des Lohrsdorfer Koppen im Osten und der Landskrone im Westen
bestimmt wird. Tiefe Täler, Streuobstwiesen, Busch- und
Waldgelände, der Lohrsdorfer Bach und die Ahr kennzeichnen den Ort.
Er wird eingerahmt durch Weinberge der höchsten Bodengüteklasse,
die seit dem frühen Mittelalter für den Weinanbau genutzt werden
und bereits 830 auf dem „mons Gimiche“, der heutigen Landskrone,
urkundlich erwähnt werden. Floristische Seltenheiten wie die in
einem Naturschutzgebiet wildwachsenden Orchideen haben hier ihren
Platz und viele andere Kostbarkeiten wie ein Sumpf- und Auenwald
entlang der Ahr prägen das Ortsbild. Lohrsdorf liegt beiderseits
der B 266 mit seinem historischen Ortskern nördlich der
Bundesstraße mit Fachwerkhäusern und besonders mit der
altehrwürdigen Kapelle aus dem 11. Jahrhundert. Weiter nach Norden
schließt sich das Neubaugebiet im Tal des Lohrsdorfer Baches
zwischen dem „Heuberg" und dem „Koppen" an. Weiter gelangt man dann
zum Golfplatz „Köhlerhof", ehemals ein weitläufiger Hof, der
zusammen mit dem Landskroner Hof die Reichsfeste Landskrone
versorgte.
Lohrsdorf findet seine erste Erwähnung bereits 828: „Kaiser Ludwig
der Fromme schenkte dem von Einhard, dem Lebensbeschreiber Karls
des Großen gegründeten Kloster Seli-genstadt ein Gut an der Ahr,
genannt „Ludovesdorf“. Dieses wird mit Lohrsdorf gleichzusetzen
sein.“
Damit ist Lohrsdorf eine der ältesten Ansiedlungen an der unteren
Ahr.
Heimat- und Förderverein Lohrsdorf/Green
Lohrsdorf
Green
Aktuelle Termine


Wo schon 1151 die Klöster Liesborn und Münster-Überwasser Güter besaßen, gehörte wie Lohrsdorf zum Reichsgebiet der deutschen Könige und Kaiser. Deren Bestreben war es, die Befestigungen an der Aachen-Frankfurter Heerstraße mit den Burgen Tomburg, Landskron und Hammerstein sowie mit der befestigten Stadt Sinzig mit ihnen treu Ergebenen zu besetzen und ihnen die umliegenden Ländereien zu Lehen zu geben. Diese wiederum hatten sog. Burgmannen, einfache Ritter, die sich im Kriegsfall zur Gefolgschaft verpflichteten und für ihre Verdienste wiederum mit Land und Untertanen begütert wurden. So erhielt der Burgmann Johannes, der sich dann nach dem Dorf Green ,,de Grinde" nannte, Grundbesitz in Green. Der urkundlich ausgewiesene letzte Nachkomme dieses Burgmannen nennt sich noch Anfang des 15. Jahrhunderts Hugo vame Grene zu Veynau. 1333 wurde Green von Gerhard von Landskron gekauft. 1344 erwarb der Abt von Kornelimünster Lehnsgut in Green, das zu der Herrschaft Landskron gehörte. Green wechselte häufig durch Verkauf den Besitzer: 1333 durch Gerhard v. Landskron, an Theoderich von Bassenheim, 1335 an Johann v. Dernau, 1341 an Heinrich v. Heimersheim u. Anfang des 17. Jahrhunderts an den Grafen v. Manderscheid und Blankenheim!
Sonntag, 4. Dezember 15.00 Uhr Seniorentreff, Gemeinschaftshaus
Sonntag, 11. Dezember 13.00 Uhr Weihnachts- und Abschlusswanderung
11
Treffpkt.: Wanderparkplatz Lohrsdorf
Sonntag, 8. Januar 10.00 Uhr Wanderung zur Schäfer-Hütte
Treffpkt.: Mühlenplatz in Green
Mittwoch, 11. Januar 15.00 Uhr Seniorentreff, Gemeinschaftshaus
Sonntag, 5. Februar 10.00 Uhr Wanderung zum Beuler Hof
Treffpkt.: Kloster-Prüm-Platz
Mittwoch, 8. Februar 15.00 Uhr Seniorentreff, Gemeinschaftshaus
Sonntag, 4. März 10.00 Uhr Wanderung nach Königsfeld
Treffpkt.: Mühlenplatz in Green
Mittwoch 14. März 15.00 Uhr Seniorentreff, Gemeinschaftshaus
Sonntag, 20. Mai Feuerwehrfest und Kirmes
Aktuelles aus Lohrsdorf

Jürgen Powolny (3. von links) , Direktor des Amtsgerichts, begrüßte die neuen Amtsträger Miriam Alvaro Cueto (Mitte), Gerd Caspers (2. von rechts) und Karl-Heinz Freitag (rechts) und verabschiedete die scheidenden. Foto: Vollrath
Neue Schiedsleute entlasten Gerichte
Amtswechsel Ehrenamtler schlichten Streitigkeiten
Von unserer Mitarbeiterin Gabi Geller
M Kreisstadt. Von den sechs Schiedsleuten im Zuständigkeitsbereich
des Amtsgerichts Ahrweiler sind Ende November drei ausgeschieden.
Ihre Nachfolger wurden am gestrigen Mittwoch vom Direktor des
Amtsgerichts, Jürgen Powolny, vorgestellt.
Aufgabe der ehrenamtlich tätigen Schiedsleute ist es, weniger
wichtige strafrechtliche Angelegenheiten und
Nachbarschaftsstreitigkeiten für alle Parteien zufriedenstellend zu
regeln und so die Gerichte zu entlasten.
Für die Ortsteile Ahrweiler, Bachem, Marienthal, Ramersbach und
Walporzheim übernimmt Miriam Alvaro Cueto das Amt der Schiedsfrau.
Sie wurde im Jahre 1981 geboren, lebt im Ortsteil Bachem und
arbeitet als Wirtschaftsjuristin beim Deutschen Zentrum für Luft-
und Raumfahrt.
Der 64-jährige pensionierte Soldat Karl-Heinz Freitag wird bei
Schiedsangelegenheiten im innerstädtischen Bereich von Bad Neuenahr
aktiv. Dort ist er in der Mittelstraße zu Hause.
Für die Stadtteile Ehlingen, Green, Heimersheim, Heppingen,
Kirchdaun und Lohrsdorf übernimmt Gerd Caspers das Amt des Schiedsmannes. Der 58-Jährige
lebt in Lohrsdorf und ist selbstständig. Er betreibt eine
Internetagentur.
Ausgeschieden aus dem Schiedsamt sind Günter Franz Seul, Heinz
Detlef Odenkirchen und Hans-Jürgen Juchem. Ihnen dankte neben
Powolny auch der Stadtbeigeordnete Engelbert Felk für den
langjährigen Einsatz.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Donnerstag, 1. Dezember 2011, Seite 17

Untertunnelung soll früher her
Sitzung Ortsbeirat übt Kritik am Etatentwurf
Von unserem Mitarbeiter
Jochen Tarrach
M Lohrsdorf. Der Ortsbeirat von Lohrsdorf will sich nicht damit
abfinden, dass das Projekt einer Untertunnelung der „B 266 neu“
zwischen Green und Lohrsdorf im Haushaltsentwurf der Stadt Bad
Neuenahr-Ahrweiler erneut auf spätere Jahre, frühestens auf 2016,
verschoben wurde. „Hier ist etwas mehr Eile geboten“, sagte
Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem in der jüngsten Sitzung des
Gremiums im Dorfgemeinschaftshaus. Der Ansatz müsse auch im
Haushalt vorgezogen werden, da ein unmittelbarer Zusammenhang mit
der Forderung nach einem Haltepunkt der Ahrtalbahn bestehe. Nur
wenn die Bürger von Green und Heimersheim gemeinsam mit den
Lohrsdorfer Bürgern einen ungehinderten Zugang zu einem solchen
Bahnhaltepunkt hätten, bestehe überhaupt eine reale Chance, einen
solchen zu bekommen. So will sich der Ortsbeirat vehement dafür
einsetzten, dass die Untertunnelung nicht auf den Nimmerleinstag
verschoben wird.
Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang auch, dass es mit einem
Ausbau der durch Lohrsdorf führenden „B 266 alt“ nicht weitergeht.
„Es geht nicht vorwärts, weil es insbesondere die Grünen nicht
wollen“, so Juchem. Eine Lösung hatte Ortsbeiratsmitglied Bert
Rössel parat: „Die Ministerin Lemke soll sich mal acht Tage an der
B 266 einquartieren, dann sieht sie die Sache mit dem Ausbau
anders.“ Ortsvorsteher Juchem wies darauf hin, dass im Zuge des
Sparhaushalts der Stadt auch einer der drei Spielplätze in
Lohrsdorf, nämlich der an der Kapelle, auf den Prüfstand kommen
könnte. „Kampflos werden wir ihn aber nicht aufgeben“, sagte
Juchem. 1000 Euro sind im Haushalt für die Dorfverschönerung
vorgesehen. Das sei zwar nicht viel, aber es sei ja auch in dieser
Hinsicht in Lohrsdorf in den vergangenen Jahren eine Menge
passiert, zeigte der Ortsbeirat Verständnis.
Seinen Standort verändern soll das „Lothringer Doppelkreuz“ neben
der Kapelle. Seit 1754 steht es auf seinem Platz, allerdings auf
einem Privatgrundstück und nicht unter Denkmalschutz. Sollte das
Grundstück einmal verkauft werden, so ist das wertvolle Steinkreuz
in Gefahr. Auf Beschluss des Ortsbeirates soll es nun auf den im
städtischen Besitz befindlichen Dorfplatz auf die andere Seite der
Kapelle versetzt werden. Weil hier bereits einige andere Kreuze
stehen, passe es gut dort hin. Die zum Versetzen notwendigen 1000
Euro will der Ortsbeirat aus seinen Verfügungsmitteln bezahlen.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Montag, 31. Oktober 2011, Seite 11 (0
Views)
30.07.2011 Wohnwagen ist Treffpunkt für junge Leute
Ortsvorsteher Hans Jürgen Juchem und Bürgermeister Guido Orthen (von links) unterstützen die Jugendlichen beim Verschönern. Foto: Vollrath
Am Rande des Ortes auf der Wiese neben dem Gemeindehaus haben die Jugendlichen aus Lohrsdorf in Zukunft einen wetterfesten Treffpunkt. Der zum Jugendmobil umfunktionierte Wohnwagen ist sichtbares Ergebnis der stadtteilorientierten Jugendarbeit der Kreisstadt.

23.02.2011 Lohrsdorfer Probleme "Ein Bericht aus dem aktuellen Schellemann 2011-1"
Dorfgemeinschaftshaus, um sich in die Möglichkeiten eines Bahnhaltepunktes und der Ortsumgehung von Lohrsdorf einweisen zu lassen.
Der seit Jahren geforderte Bahnhaltepunkt Lohrsdorf wäre nicht nur eine Erleichterung für die Lohrsdorfer sondern - in Verbindung mit einer ebenfalls immer wieder geforderten Untertunnelung der B266 bei Green - auch ein erheblich kürzerer Zugang zur Ahrtalbahn für die Bewohner der östlichen Teile von Heimersheim, Ehlingen und Green und damit eine Steigerung der Attraktivität der Bahn. Gleichzeitig wäre die Nutzung des lebensgefährlichen Weges von Lohrsdorf zum Bahnhof Heimersheim nicht mehr erforderlich. Neben dem nur ca. 40 cm breiten Bürgersteig donnern auf der einen Seite die LKW, auf der anderen die Regionalbahn vorbei. An eine Nutzung mit Rollstuhl oder Kinderwagen ist gar nicht zu denken. So ist Lohrsdorf praktisch vom Zugang zur Bahn abgeschnitten, während Platz für einen Haltepunkt vorhanden wäre.
Bereits 1956 wurde eine erste Streckenführung für eine Umgehung von Lohrsdorf diskutiert, die frühesten Pläne stammen sogar schon von 1939 und in den 60er Jahren gab es dann konkrete Planungen, denen aber immer wieder
die unterschiedlichsten Hemmnisse in den Weg gelegt wurden.
In den Jahren 2000 und 2001 hat die Bürgerinitiative „Schutz des Lebensraums
Landskrone“ zwei äußerst detaillierte Verkehrszählungen an normalen Werktagen jeweils über 24 Stunden durchgeführt. Ergebnis: An einem normalen Werktag, ohne Zusatzverkehr durch Stau auf der Autobahn oder besondere Veranstaltungen, passieren etwa 22.500 Fahrzeuge Lohrsdorf. Dieser Verkehr setzt sich aus fünf wesentlichen Bestandteilen zusammen, dem Pendlerverkehr von und zur Arbeit, dem normalen innerstädtischen Verkehr, dem alltäglichen Geschäftsverkehr, dem Durchgangsverkehr und dem touristischen Verkehr. Sicher gibt es Tage, an denen bestimmte Verkehrsanteile wegfallen, das ist nicht unter „normalem Werktag“ gemeint. Damals waren sich alle Fraktionen des Stadtrates einig, dass die Umgehung kommen muss.
Seitdem hat sich der Normalverkehr erheblich gesteigert und besonders hat sich die Frequenz auch während der Nacht stark erhöht. Bei einem Stau auf der Ahrtalbrücke (nicht selten) dürfte sich gefühlsmäßig die Fahrzeugpassage
nahezu verdoppeln. Der nächste Sprung in der Verkehrsdichte ist nach der Beseitigung des Nadelöhrs Heerstraße zu erwarten. Übrigens auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit: Die Umgehung von Lohrsdorf würde nach
Bundeswegeplan je nach Bauweise zwischen 5 und 9 Mio. kosten und Heppingen, Lohrsdorf und Westum entlasten, die Umgehung der Heerstraße kostet inzwischen ca. 48 Mio.
Immer wieder wurde durch die Politik aus Kommune, Kreis, Land und Bund Unterstützung und möglichst rasche Realisierung versprochen und im noch gültigen Bundeswegeplan die Umgehung von Lohrsdorf als vordringlicher
Bedarf eingestuft.
Die Ankündigung weiterer Prüfungen nach einem halben Jahrhundert Leidenszeit und die Aussage einer Gruppe auf einer Informationsveranstaltung der Grünen in Bad Bodendorf: „Mit uns nicht zu machen!“ hat schon etwas von der Häme der mittelalterlichen Folterstufe „Zeigen der Folterwerkzeuge“
an sich. Unwillkürlich wird man immer wieder an eine Begehung des Naturschutzbundes in den in Frage stehenden ca. 100 Meter Querung der
Ahruferregion vor mehr als 15 Jahren erinnert, als die Frage von Lohrsdorfern: „Was ist denn nun hier wie zu schützen ?“, unbeantwortet blieb. Wahrscheinlich ist es auch hier der populäre Wanderkauz, der überall da genannt
wird, wo es etwas zu verhindern gilt. Bleibt nur die Frage: Wer schützt die Bürger vor soviel Ignoranz? Uns beschäftigt sehr die Frage, ob 100 m Querung eines Buschgeländes nicht naturkonform zum Schutz der Menschen
realisiert werden kann. Übrigens, das Gewölle des Steinkauzes findet man hier immer wieder auch am Nordhang des Tales und er nistet unter Dächern an der Sinziger Straße. Der Kauz kommt mit dem Lärm wohl besser zurecht als wir Menschen.
Gies war von den Verkehrsproblemen in Lohrsdorf beeindruckt und sage zu, dass er sich im Falle seiner Wahl gerne für die Forderungen aus Lohrdorf und Green einsetzen werde.
17.11.2010 Martinsjubiläum in Lohrsdorf

Martinsfeuer in den Lohrsdorfer Auen vorbei durch den alten Ortskern und das angrenzende
Neubaugebiet bis zur historischen Lohrsdorfer Kapelle in der Ortsmitte. Dort wurde traditionell
die Martins-Geschichte in einem kleinen Schauspiel von Sankt Martin (Gisbert Führ) und dem armen Bettler (Rene Dolff) aufgeführt.
Bereits am Vormittag fand die Prämierung von 36 Fakkeln im Bürgerhaus statt. Kein Kind musste ohne Präsent nach Hause gehen. Vor dem Martinsumzug hatte Ortsvorsteher Hans-
Jürgen Juchem seinen traditionellen Dorfrundgang mit Sankt Martin gestartet und 72 Seniorinnen und Senioren persönlich einen
Martinswecken überreicht.
Seit nunmehr 20 Jahren ist Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem für die umfangreichen Vorbereitungen und die Gesamtorganisation
des Lohrsdorfer Martinsfestes mit seinen Mitstreitern verantwortlich.
Grund genug für sein Organisationsteam, ihm Dank und Anerkennung auszusprechen und mit
einem rustikalen Präsentkorb für sein ehrenamtliches Engagement zu danken.
„Er ist seit dem ersten Tag seiner Amtszeit als Ortsvorsteher und Martinsorganisator ein verlässlicher Ansprechpartner, unermüdlicher Ideengeber und Aktivposten für unseren Ort", dankte ihm Matthias Hirst im Namen des gesamten Organisationsteams.
Bei so viel Lob und Ehre war der überraschte Lohrsdorfer Ortschef sichtlich gerührt und es wurde ein längerer Martinsabend bei heißen Würstchen und Glühwein mit zahlreichen Anekdoten zum Martinsfest aus den letzten zwei
Jahrzehnten.
Bildtext:
Das Lohrsdorfer Martinsteam bedankte sich bei Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem mit einem Präsentkorb.
Bert Rössel, Albert Kessel, Gudrun Teichert, Sankt Martin Gisbert Führ, Ottmar Schlechtriemen und
Matthias Hirst (v.l.).


Nachlese zum Jahrgangstreffen 2010
Zehn Jahrgänge kamen zum Wiedersehen
Zu einem Jahrgangstreffen der besonderen Art kam es kürzlich in
Lohrsdorf, als die Ehemaligen der Jahrgänge 1946 bis 1956 aus der
damaligen Volksschule im neuen Dorfgemeinschaftshaus ein
Wiedersehen feierten. Je kleiner der Ort desto mehr Jahrgänge
wurden gemeinsam unterrichtet. So ist es auch zu erklären, dass
gleich zehn Jahrgänge zum Klassentreffen eingeladen wurden. Ein
mehrköpfiges Organisationsteam hatte einen abwechslungsreichen Tag
zusammengestellt, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. In
einer humorvollen und launigen Ansprache im Lohrsdorfer
Dorfgemeinschaftshaus begrüßte Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem,
selbst damals ein Erstklässler und einer der jüngsten Volksschüler,
insgesamt 54 Ehemalige mit herzlichen Worten und ließ neben
zahlreichen Anekdötchen auch die Dorf- und Schulgeschichte der
letzten 50 Jahre Revue passieren. Die alte Volkschule wurde nach
der Auflösung im Jahre 1971 verkauft, der alte Sportplatz an
der Ahr musste der neuen Umgehungsstraße weichen aber dafür gäbe es
ja nun rund um den alten Köhlerhof einen Golfplatz. Ein besonderer
Willkommensgruß der Jahrgangsrunde galt der ehemaligen Lehrerin
Doris Schäfer.
Der letzte Schulleiter Karl Hatwig konnte aus privaten Gründen
leider nicht anwesend sein. Gerne wurde anschließend das Angebot zu
einem Dorfrundgang angenommen. Nicht nur das neue
Dorfgemeinschaftshaus und der alte sanierte Ortskern mit Kapelle
sondern auch das Neubaugebiet sorgten für positive Eindrücke bei
den Ehemaligen, die aus ganz Deutschland teilweise zum ersten Mal
seit Jahrzehnten ihre alte Heimat wieder sahen. Um die
Vergangenheit in Erinnerung zu rufen und noch mehr Material und
Stoff für Gespräche und Verzällchen beizusteuern, hatte das
Organisationsteam und hier besonders Irmgard Ibrom und Hans-Jürgen
Juchem eine Bilderschau zu Lohrsdorf mit vielen Erinnerungen aus
alten Zeiten zusammengestellt, die oftmals zum Schmunzeln
animierten, aber auch manch wehmütige Erinnerung an alte Zeiten und
bereits verstorbene ehemalige Mitschüler aufkommen Heß. Mit einem
reichhaltigen Büfett begann am Abend der gesellige Teil des
Jahrgangstreffens, das erst spät in der Nacht endete und nun
aufgrund der großen Teilnahme und positiven Resonanz bereits in
fünf Jahren wiederholt werden soll.
Quelle: Stadtzeitung


Hans-Jürgen Juchem
Ortsvorsteher
Am 7. Juni wurden in der Kreisstadt im Rahmen der Kommunalwahlen
auch die Wahlen der Ortsvorsteher sowie der Angehörigen der
Ortsbeiräte durchgeführt.
Nach Feststellung der rechtsgültigen Wahlergebnisse fand nun am 25.
August die erste öffentliche und zugleich konstituierende Sitzung
des Lohrsdorfer Ortsbeirates statt. Traditionell „volles Haus"
konnte der alte und neue Lohrsdorfer Ortsvorsteher Hans-Jürgen
Juchem (CDU) aus dem Dorfgemeinschaftshaus melden. Juchem holte
ohne Gegenkandidaten den Posten im ersten Wahlgang und musste von
Kreisstadtbürgermeister Dr. Ulrich Tappe, der mit seinem
hauptamtlichen Beigeordneten Guido Orthen gekommen war, nicht
einmal mehr vereidigt werden. Bert Rössel (CDU) wurde zum
stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt. Schriftführer in der neuen
Legislaturperiode bleibt Hans-Jürgen Juchem. Als
Ortsbeiratsmitglieder vervollständigen Konrad Gasper (CDU),
Reinhard Hewig (CDU), Hans-Joachim Heuser (CDU) und Matthias Hirst
(SPD) das neue Ortsgremium.
Folgende Schwerpunkte wurden am 13.10.2009 für Lohrsdorf
festgelegt:
- Überdachung der Terrasse am Dorfgemeinschaftshaus in westlicher Richtung
- Einleitung des Bebauungsplanverfahrens "Bahnweg"
- Bahnhaltepunkt Lohrsdorf
- Dorfverschönerung und Strukturverbesserung in Lohrsdorf
z. B. Verblendung der Betonmauern mit Bruchsteinen
am „Kleinen Weg“, am Wendehammer
am „Großen Weg“, gegenüber der Kapelle - Herstellung der Straße : "In den Auen"
- Ausweisung von Sehenswürdigkeiten um die Landskrone durch Informationstafeln des Heimat und Fördervereins
Ein Vorschlag der Stadtverwaltung Streugut für den kommenden Winter nicht mehr in kleinen Containern, an den Kritischen Gefällestrecken im Ort, sondern in Form eines Sandhaufens am Bürgerhaus zu Lagern erntete Kopfschütteln und schallendes Gelächter.
Ludwig der Fromme - Gründer von Lohrsdorf

Ludwig I., genannt Ludwig der Fromme, frz. Louis le Pieux
Der Heimat und Bürgerverein bedankt sich für das gespendete Bild Ludwigs des Frommen.
Lohrsdorf findet seine erste Erwähnung bereits 828: „Kaiser Ludwig
der Fromme schenkte dem von Einhard, dem Lebensbeschreiber Karls
des Großen gegründeten Kloster Seli-genstadt ein Gut an der Ahr,
genannt „Ludovesdorf“. Dieses wird mit Lohrsdorf gleichzusetzen
sein.“
Damit ist Lohrsdorf eine der ältesten Ansiedlungen an der unteren
Ahr.
(Ludwig I., genannt Ludwig der Fromme, frz. Louis le Pieux (* Juni/August 778 in Chasseneuil bei Poitiers; † 20. Juni 840 in Ingelheim am Rhein), war König des Fränkischen Reiches (in Aquitanien seit 781, im Gesamtreich seit 814) und Kaiser (813–840). Er war Sohn und Nachfolger Karls des Großen und führte dessen Reformpolitik zunächst erfolgreich weiter. In Auseinandersetzungen mit seinen eigenen Söhnen zweimal vorübergehend abgesetzt (830, 833/34), gelang es Ludwig dem Frommen jedoch nicht, ein überlebensfähiges fränkisches Großreich zu schaffen – drei Jahre nach seinem Tod wurde das Frankenreich im Vertrag von Verdun (843) aufgeteilt.
Quelle: Wikipedia)

Sehenswürdigkeiten um die Landskrone und Lohrsdor/Green werden durch Informationstafeln des Heimat und Fördervereins für Touristen interessanter.
(Fahren Sie mit der Maus über das Bild um die einzelnen Standorte der Informationssäulen zu finden)

Der Heimat und Förderverein Lohrsdorf/Green e.V. vertreten durch Konrad Gasper, Hans-Jürgen Juchem und Klaus Sievertz übergaben Andreas Wittpohl, als Geschäftsführer des Ahrtaltourismus, den neuen Flyer "Erwandern Sie Geschichte in Lohrsdorf und Green"

Fast unbemerkt ist in den letzten Tagen ein Rastplatz am Großen Weg mit Sitzgelegenheit und neuen Bäumen entstanden, der einen herrlichen Überblick über Lohrsdorf gewährt. Damit wurde endlich ein Rastplatz ausgebaut, der schon seit Jahren durch den Ortsbeirat geplant wurde.
- 28. Januar 2012Meist stark bewölkt oder neblig-trüb, nach Süden zu etwas Regen oder Schneefall möglich, nasskalt. Heute Vormittag besteht ist es wie auch tagsüber meist stark bewölkt oder neblig-trüb, im Süden kommt es gelegentlich zu geringem Schnee oder Schneeregen, in den Niederungen teilweise auch zu Regen. Sonst bleibt es überwiegend trocken. Nur in den westlichen Landesteilen lockern die Wolken zeitweise stärker auf. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 1 und 5 Grad. Im höheren Bergland herrscht leichter Dauerfrost. Der Wind weht schwach um Nordost. In der Nacht zum Sonntag ist es stark bewölkt oder neblig. Gelegentlich schneit es leicht. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 0 und -5 Grad. Der Wind weht schwach um Nordost. Letzte Aktualisierung: 28.01.2012, 06.34 Uhr Copyright (c) Deutscher Wetterdienst weiter







