Lohrsdorf ist seit Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts in Bad
Neuenahr-Ahrweiler eingemeindet und bildet seitdem das "Osttor" der
Kreisstadt. Es liegt eingebettet in eine Landschaft, die durch die
Höhen des Lohrsdorfer Koppen im Osten und der Landskrone im Westen
bestimmt wird. Tiefe Täler, Streuobstwiesen, Busch- und
Waldgelände, der Lohrsdorfer Bach und die Ahr kennzeichnen den Ort.
Er wird eingerahmt durch Weinberge der höchsten Bodengüteklasse,
die seit dem frühen Mittelalter für den Weinanbau genutzt werden
und bereits 830 auf dem „mons Gimiche“, der heutigen Landskrone,
urkundlich erwähnt werden. Floristische Seltenheiten wie die in
einem Naturschutzgebiet wildwachsenden Orchideen haben hier ihren
Platz und viele andere Kostbarkeiten wie ein Sumpf- und Auenwald
entlang der Ahr prägen das Ortsbild. Lohrsdorf liegt beiderseits
der B 266 mit seinem historischen Ortskern nördlich der
Bundesstraße mit Fachwerkhäusern und besonders mit der
altehrwürdigen Kapelle aus dem 11. Jahrhundert. Weiter nach Norden
schließt sich das Neubaugebiet im Tal des Lohrsdorfer Baches
zwischen dem „Heuberg" und dem „Koppen" an. Weiter gelangt man dann
zum Golfplatz „Köhlerhof", ehemals ein weitläufiger Hof, der
zusammen mit dem Landskroner Hof die Reichsfeste Landskrone
versorgte.
Lohrsdorf findet seine erste Erwähnung bereits 828: „Kaiser Ludwig
der Fromme schenkte dem von Einhard, dem Lebensbeschreiber Karls
des Großen gegründeten Kloster Seli-genstadt ein Gut an der Ahr,
genannt „Ludovesdorf“. Dieses wird mit Lohrsdorf gleichzusetzen
sein.“
Damit ist Lohrsdorf eine der ältesten Ansiedlungen an der unteren
Ahr.
Heimat- und Förderverein Lohrsdorf/Green
Lohrsdorf
Green
Aktuelle Termine


Wo schon 1151 die Klöster Liesborn und Münster-Überwasser Güter besaßen, gehörte wie Lohrsdorf zum Reichsgebiet der deutschen Könige und Kaiser. Deren Bestreben war es, die Befestigungen an der Aachen-Frankfurter Heerstraße mit den Burgen Tomburg, Landskron und Hammerstein sowie mit der befestigten Stadt Sinzig mit ihnen treu Ergebenen zu besetzen und ihnen die umliegenden Ländereien zu Lehen zu geben. Diese wiederum hatten sog. Burgmannen, einfache Ritter, die sich im Kriegsfall zur Gefolgschaft verpflichteten und für ihre Verdienste wiederum mit Land und Untertanen begütert wurden. So erhielt der Burgmann Johannes, der sich dann nach dem Dorf Green ,,de Grinde" nannte, Grundbesitz in Green. Der urkundlich ausgewiesene letzte Nachkomme dieses Burgmannen nennt sich noch Anfang des 15. Jahrhunderts Hugo vame Grene zu Veynau. 1333 wurde Green von Gerhard von Landskron gekauft. 1344 erwarb der Abt von Kornelimünster Lehnsgut in Green, das zu der Herrschaft Landskron gehörte. Green wechselte häufig durch Verkauf den Besitzer: 1333 durch Gerhard v. Landskron, an Theoderich von Bassenheim, 1335 an Johann v. Dernau, 1341 an Heinrich v. Heimersheim u. Anfang des 17. Jahrhunderts an den Grafen v. Manderscheid und Blankenheim!
Feuerwehrfest und Kirmes am 20.05.2012
Seniorentreff am 11.7.2012
Seniorentreff am 13.06.2012
Wanderung am 3.6.2012
Treffpkt: Mühlenplatz Green
Wanderung am 8.6.2012
Aktuelles aus Lohrsdorf
ordentliche Mitgliederversammlung 2012
Ich würde mich freuen, Sie am Freitag, den 20. April 2011, um 19.00
Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Lohrsdorf begrüßen zu können.
Tagesordnung:
1. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
2. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
3. Entlastung des Vorstandes
4. Ernennung der Kassenprüfer
5. Aktivitäten und Gestaltung des Vereinslebens
6. Beschluss über vorliegende Anträge
7. Sonstiges
Anträge, über die in der Mitgliederversammlung abgestimmt werden
soll, sind bis zum 16.04.2012 beim Vorsitzenden einzureichen. Es
ist beabsichtigt, zur Mitgliederversammlung einen kleinen Imbiss
vorbereiten zu lassen. Ich bitte für unsere Planung die Teilnahme
an der Mitgliederversammlung einem der folgenden Mitglieder des
Vorstandes bis zum 16.04.2012
mitzuteilen:
- 1. Vorsitzenden Konrad Gasper, Eulenstraße 10, 53474 Lohrsdorf,

Karl Hatwig (von links), Hans-Jürgen Juchem, Guido Orthen und Konrad Gasper stellten die Ortschronik vor. Foto: Vollrath
Ortschronik von Lohrsdorf vorgestellt
Heimat Außergewöhnliches Werk von Karl Hatwig
M Lohrsdorf. Ein ebenso umfangreiches wie außergewöhnliches Buch
zur Ortsgeschichte von Lohrsdorf präsentierte der Heimat- und
Förderverein Lohrsdorf/Green im überfüllten Saal des
Dorfgemeinschaftshauses. Verfasst hat es Karl Hatwig aus Bad
Neuenahr, der als letzter Schulmeister von Lohrsdorf quasi selbst
schon ein Stück Ortsgeschichte darstellt.
Zwölf Jahre hat der begeisterte Historiker an der Ortsgeschichte
geschrieben und ein derartig umfangreiches Werk geschaffen, dass es
erst einmal auf Buchformat gekürzt werden musste. Immerhin hat das
Druckwerk jetzt statt 3000 noch 613 Seiten mit 754 Abbildungen. Man
muss sich also schon einige Tage Zeit nehmen, die in das
Weltgeschehen und die nationalen Zusammenhänge eingebettete
Geschichte des kleinen Ortes am Unterlauf der Ahr zu durchstöbern.
Die Ausführungen beginnen in der Zeit, als es noch gar kein
Lohrsdorf gab, führt über Römer- und Keltenzeit zur Errichtung der
Burg Landskron, die auf dem gleichnamigen Vulkanberg in der
Gemarkung Lohrsdorf liegt, geht weiter über die Franzosenzeit und
über die jüngere Geschichte bis in die heutige Zeit.

Der Heimat- und Förderverein unter Vorsitz von Konrad Gasper
(rechts im Bild mit Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem) hat für
Wanderer Raststationen eingerichtet.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Donnerstag, 16. Februar 2012, Seite 17
Lohrsdorf in einer Ortschronik verewigt
Geschichte Werk von Karl Hatwig wird im März vorgestellt
Von unserem Mitarbeiter
Jochen Tarrach
M Lohrsdorf. Mehr als 3500 eng beschriebene Seiten in fünf Bänden
umfasst die von Karl Hatwig verfasste Ortschronik von
Lohrsdorf/Green. Zwölf Jahre hat der Verfasser daran gearbeitet und
sie dem Heimat- und Förderverein Lohrsdorf/Green als Grundlage für
seine Arbeit zur Verfügung gestellt. Verkürzt auf 632 Seiten und
mit vielen Bildern illustriert, wird der Verein das Werk am 20.
März um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus der Öffentlichkeit
präsentieren. „Es ist eine tolle Sache, dass es für unseren kleinen
Ort eine solch ausführliche Ortsgeschichte gibt“, freut sich nicht
nur Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem, sondern auch Konrad Gasper,
Vorsitzender des Heimat- und Förderverein Lohrsdorf/Green. Als die
ehemaligen preußischen Landesherrn im Rheinland von allen
Schulleitern verlangten, eine ausführliche Schulchronik zu
schreiben, wurde das in Lohrsdorf sehr ausführlich getan. Bis 1970
verfügte der Ort über eine eigene Schule. Da traf es sich für den
Heimat- und Förderverein gut, dass der letzte Schulleiter, der
inzwischen nach Bad Neuenahr verzogene Karl Hatwig, ein großes
Interesse an Geschichte hat und bereit war, mit viel Geduld und
Fachwissen die Ortsgeschichte aufzuschreiben. Die Herausgabe einer
Chronik unterstützt das Ziel des Heimat- und Fördervereins,
Traditionen zu pflegen und den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft zu
stärken.
Seit seiner Gründung am 27. Januar 1995 hat sich der Verein im Ort
etabliert – mit inzwischen weit mehr als 100 Mitgliedern.
Vorsitzender ist der seit 1984 in Lohrsdorf wohnende Konrad Gasper,
als Stellvertreter fungiert Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem. Das
Wirken des Vereins schlägt sich nicht nur in Veröffentlichungen und
Festen nieder, sondern hinterlässt auch sichtbare Spuren. So gibt
es rund um Lohrsdorf an den zehn schönsten Plätzen nicht nur
Raststationen für Wanderer, sondern auch Informationssäulen mit
Erläuterungen über Flora und Fauna sowie über die interessante
Geschichte des Ortes. Ein ansprechend gestaltetes Faltblatt hilft
Ortsunkundigen, diese Plätze zu finden. Geholfen hat der
Heimatverein auch bei der Renovierung der historischen Kapelle
durch den Eigentümer, die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, und bei der
Gestaltung des angrenzenden Dorfplatzes. Im Augenblick gilt das
Interesse dem sogenannten Lothringer Doppelkreuz neben der Kapelle,
denn auf Beschluss des Ortsbeirates soll das Steinkreuz einen
anderen Standort bekommen. Das Grundstück, auf dem es seit 1754
steht, ist Privatgelände. Sollte es einmal verkauft werden, so wäre
das wertvolle Steinkreuz, das nicht unter Denkmalschutz steht, in
Gefahr. Deshalb soll es nun auf den im städtischen Besitz
befindlichen Dorfplatz auf die andere Seite der Kapelle versetzt
werden. Dort stehen bereits einige andere Kreuze. Inzwischen ist es
bereits abgebaut und liegt in einer Fachwerkstatt zur Restauration.
„Gerade solch steinerne Denkmäler erzählen viel von den
Generationen vor uns und müssen erhalten bleiben“, erklärt Konrad
Gasper, der auch im Ortsbeirat vertreten ist.
Geschichten über Lohrsdorf werden viermal im Jahr über die
Informationsschrift „Schellemann“ verbreitet. Die Postille
berichtet über örtliche Ereignisse. In naher Zukunft soll der
„Schellemann“ sogar farbig werden. Das Dorfblättchen soll auch der
Integration von Neubürgern dienen. Eine wichtige Aufgabe, denn
durch ein Neubaugebiet hat sich seit 1991 die Einwohnerzahl des
Stadtteils Lohrsdorf verdoppelt.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Donnerstag, 16. Februar 2012, Seite 17

Jürgen Powolny (3. von links) , Direktor des Amtsgerichts, begrüßte die neuen Amtsträger Miriam Alvaro Cueto (Mitte), Gerd Caspers (2. von rechts) und Karl-Heinz Freitag (rechts) und verabschiedete die scheidenden. Foto: Vollrath
Neue Schiedsleute entlasten Gerichte
Amtswechsel Ehrenamtler schlichten Streitigkeiten
Von unserer Mitarbeiterin Gabi Geller
M Kreisstadt. Von den sechs Schiedsleuten im Zuständigkeitsbereich
des Amtsgerichts Ahrweiler sind Ende November drei ausgeschieden.
Ihre Nachfolger wurden am gestrigen Mittwoch vom Direktor des
Amtsgerichts, Jürgen Powolny, vorgestellt.
Aufgabe der ehrenamtlich tätigen Schiedsleute ist es, weniger
wichtige strafrechtliche Angelegenheiten und
Nachbarschaftsstreitigkeiten für alle Parteien zufriedenstellend zu
regeln und so die Gerichte zu entlasten.
Für die Ortsteile Ahrweiler, Bachem, Marienthal, Ramersbach und
Walporzheim übernimmt Miriam Alvaro Cueto das Amt der Schiedsfrau.
Sie wurde im Jahre 1981 geboren, lebt im Ortsteil Bachem und
arbeitet als Wirtschaftsjuristin beim Deutschen Zentrum für Luft-
und Raumfahrt.
Der 64-jährige pensionierte Soldat Karl-Heinz Freitag wird bei
Schiedsangelegenheiten im innerstädtischen Bereich von Bad Neuenahr
aktiv. Dort ist er in der Mittelstraße zu Hause.
Für die Stadtteile Ehlingen, Green, Heimersheim, Heppingen,
Kirchdaun und Lohrsdorf übernimmt Gerd Caspers das Amt des Schiedsmannes. Der 58-Jährige
lebt in Lohrsdorf und ist selbstständig. Er betreibt eine
Internetagentur.
Ausgeschieden aus dem Schiedsamt sind Günter Franz Seul, Heinz
Detlef Odenkirchen und Hans-Jürgen Juchem. Ihnen dankte neben
Powolny auch der Stadtbeigeordnete Engelbert Felk für den
langjährigen Einsatz.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Donnerstag, 1. Dezember 2011, Seite 17
Untertunnelung soll früher her
Sitzung Ortsbeirat übt Kritik am Etatentwurf
Von unserem Mitarbeiter
Jochen Tarrach
M Lohrsdorf. Der Ortsbeirat von Lohrsdorf will sich nicht damit
abfinden, dass das Projekt einer Untertunnelung der „B 266 neu“
zwischen Green und Lohrsdorf im Haushaltsentwurf der Stadt Bad
Neuenahr-Ahrweiler erneut auf spätere Jahre, frühestens auf 2016,
verschoben wurde. „Hier ist etwas mehr Eile geboten“, sagte
Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem in der jüngsten Sitzung des
Gremiums im Dorfgemeinschaftshaus. Der Ansatz müsse auch im
Haushalt vorgezogen werden, da ein unmittelbarer Zusammenhang mit
der Forderung nach einem Haltepunkt der Ahrtalbahn bestehe. Nur
wenn die Bürger von Green und Heimersheim gemeinsam mit den
Lohrsdorfer Bürgern einen ungehinderten Zugang zu einem solchen
Bahnhaltepunkt hätten, bestehe überhaupt eine reale Chance, einen
solchen zu bekommen. So will sich der Ortsbeirat vehement dafür
einsetzten, dass die Untertunnelung nicht auf den Nimmerleinstag
verschoben wird.
Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang auch, dass es mit einem
Ausbau der durch Lohrsdorf führenden „B 266 alt“ nicht weitergeht.
„Es geht nicht vorwärts, weil es insbesondere die Grünen nicht
wollen“, so Juchem. Eine Lösung hatte Ortsbeiratsmitglied Bert
Rössel parat: „Die Ministerin Lemke soll sich mal acht Tage an der
B 266 einquartieren, dann sieht sie die Sache mit dem Ausbau
anders.“ Ortsvorsteher Juchem wies darauf hin, dass im Zuge des
Sparhaushalts der Stadt auch einer der drei Spielplätze in
Lohrsdorf, nämlich der an der Kapelle, auf den Prüfstand kommen
könnte. „Kampflos werden wir ihn aber nicht aufgeben“, sagte
Juchem. 1000 Euro sind im Haushalt für die Dorfverschönerung
vorgesehen. Das sei zwar nicht viel, aber es sei ja auch in dieser
Hinsicht in Lohrsdorf in den vergangenen Jahren eine Menge
passiert, zeigte der Ortsbeirat Verständnis.
Seinen Standort verändern soll das „Lothringer Doppelkreuz“ neben
der Kapelle. Seit 1754 steht es auf seinem Platz, allerdings auf
einem Privatgrundstück und nicht unter Denkmalschutz. Sollte das
Grundstück einmal verkauft werden, so ist das wertvolle Steinkreuz
in Gefahr. Auf Beschluss des Ortsbeirates soll es nun auf den im
städtischen Besitz befindlichen Dorfplatz auf die andere Seite der
Kapelle versetzt werden. Weil hier bereits einige andere Kreuze
stehen, passe es gut dort hin. Die zum Versetzen notwendigen 1000
Euro will der Ortsbeirat aus seinen Verfügungsmitteln bezahlen.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Montag, 31. Oktober 2011, Seite 11 (0
Views)
30.07.2011 Wohnwagen ist Treffpunkt für junge Leute
Ortsvorsteher Hans Jürgen Juchem und Bürgermeister Guido Orthen (von links) unterstützen die Jugendlichen beim Verschönern. Foto: Vollrath
Am Rande des Ortes auf der Wiese neben dem Gemeindehaus haben die Jugendlichen aus Lohrsdorf in Zukunft einen wetterfesten Treffpunkt. Der zum Jugendmobil umfunktionierte Wohnwagen ist sichtbares Ergebnis der stadtteilorientierten Jugendarbeit der Kreisstadt.

02.04.2012 Feuerwehrfest und Kirmes am 20.05.2012
02.04.2012 Seniorentreff am 11.7.2012
02.04.2012 Seniorentreff am 13.06.2012
02.04.2012 Wanderung am 3.6.2012
Treffpkt: Mühlenplatz Green
02.04.2012 Wanderung am 8.6.2012


Nachlese zum Jahrgangstreffen 2010
Zehn Jahrgänge kamen zum Wiedersehen
Zu einem Jahrgangstreffen der besonderen Art kam es kürzlich in
Lohrsdorf, als die Ehemaligen der Jahrgänge 1946 bis 1956 aus der
damaligen Volksschule im neuen Dorfgemeinschaftshaus ein
Wiedersehen feierten. Je kleiner der Ort desto mehr Jahrgänge
wurden gemeinsam unterrichtet. So ist es auch zu erklären, dass
gleich zehn Jahrgänge zum Klassentreffen eingeladen wurden. Ein
mehrköpfiges Organisationsteam hatte einen abwechslungsreichen Tag
zusammengestellt, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. In
einer humorvollen und launigen Ansprache im Lohrsdorfer
Dorfgemeinschaftshaus begrüßte Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem,
selbst damals ein Erstklässler und einer der jüngsten Volksschüler,
insgesamt 54 Ehemalige mit herzlichen Worten und ließ neben
zahlreichen Anekdötchen auch die Dorf- und Schulgeschichte der
letzten 50 Jahre Revue passieren. Die alte Volkschule wurde nach
der Auflösung im Jahre 1971 verkauft, der alte Sportplatz an
der Ahr musste der neuen Umgehungsstraße weichen aber dafür gäbe es
ja nun rund um den alten Köhlerhof einen Golfplatz. Ein besonderer
Willkommensgruß der Jahrgangsrunde galt der ehemaligen Lehrerin
Doris Schäfer.
Der letzte Schulleiter Karl Hatwig konnte aus privaten Gründen
leider nicht anwesend sein. Gerne wurde anschließend das Angebot zu
einem Dorfrundgang angenommen. Nicht nur das neue
Dorfgemeinschaftshaus und der alte sanierte Ortskern mit Kapelle
sondern auch das Neubaugebiet sorgten für positive Eindrücke bei
den Ehemaligen, die aus ganz Deutschland teilweise zum ersten Mal
seit Jahrzehnten ihre alte Heimat wieder sahen. Um die
Vergangenheit in Erinnerung zu rufen und noch mehr Material und
Stoff für Gespräche und Verzällchen beizusteuern, hatte das
Organisationsteam und hier besonders Irmgard Ibrom und Hans-Jürgen
Juchem eine Bilderschau zu Lohrsdorf mit vielen Erinnerungen aus
alten Zeiten zusammengestellt, die oftmals zum Schmunzeln
animierten, aber auch manch wehmütige Erinnerung an alte Zeiten und
bereits verstorbene ehemalige Mitschüler aufkommen Heß. Mit einem
reichhaltigen Büfett begann am Abend der gesellige Teil des
Jahrgangstreffens, das erst spät in der Nacht endete und nun
aufgrund der großen Teilnahme und positiven Resonanz bereits in
fünf Jahren wiederholt werden soll.
Quelle: Stadtzeitung


Hans-Jürgen Juchem
Ortsvorsteher
Am 7. Juni wurden in der Kreisstadt im Rahmen der Kommunalwahlen
auch die Wahlen der Ortsvorsteher sowie der Angehörigen der
Ortsbeiräte durchgeführt.
Nach Feststellung der rechtsgültigen Wahlergebnisse fand nun am 25.
August die erste öffentliche und zugleich konstituierende Sitzung
des Lohrsdorfer Ortsbeirates statt. Traditionell „volles Haus"
konnte der alte und neue Lohrsdorfer Ortsvorsteher Hans-Jürgen
Juchem (CDU) aus dem Dorfgemeinschaftshaus melden. Juchem holte
ohne Gegenkandidaten den Posten im ersten Wahlgang und musste von
Kreisstadtbürgermeister Dr. Ulrich Tappe, der mit seinem
hauptamtlichen Beigeordneten Guido Orthen gekommen war, nicht
einmal mehr vereidigt werden. Bert Rössel (CDU) wurde zum
stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt. Schriftführer in der neuen
Legislaturperiode bleibt Hans-Jürgen Juchem. Als
Ortsbeiratsmitglieder vervollständigen Konrad Gasper (CDU),
Reinhard Hewig (CDU), Hans-Joachim Heuser (CDU) und Matthias Hirst
(SPD) das neue Ortsgremium.
Folgende Schwerpunkte wurden am 13.10.2009 für Lohrsdorf
festgelegt:
- Überdachung der Terrasse am Dorfgemeinschaftshaus in westlicher Richtung
- Einleitung des Bebauungsplanverfahrens "Bahnweg"
- Bahnhaltepunkt Lohrsdorf
- Dorfverschönerung und Strukturverbesserung in Lohrsdorf
z. B. Verblendung der Betonmauern mit Bruchsteinen
am „Kleinen Weg“, am Wendehammer
am „Großen Weg“, gegenüber der Kapelle - Herstellung der Straße : "In den Auen"
- Ausweisung von Sehenswürdigkeiten um die Landskrone durch Informationstafeln des Heimat und Fördervereins
Ein Vorschlag der Stadtverwaltung Streugut für den kommenden Winter nicht mehr in kleinen Containern, an den Kritischen Gefällestrecken im Ort, sondern in Form eines Sandhaufens am Bürgerhaus zu Lagern erntete Kopfschütteln und schallendes Gelächter.
Ludwig der Fromme - Gründer von Lohrsdorf

Ludwig I., genannt Ludwig der Fromme, frz. Louis le Pieux
Der Heimat und Bürgerverein bedankt sich für das gespendete Bild Ludwigs des Frommen.
Lohrsdorf findet seine erste Erwähnung bereits 828: „Kaiser Ludwig
der Fromme schenkte dem von Einhard, dem Lebensbeschreiber Karls
des Großen gegründeten Kloster Seli-genstadt ein Gut an der Ahr,
genannt „Ludovesdorf“. Dieses wird mit Lohrsdorf gleichzusetzen
sein.“
Damit ist Lohrsdorf eine der ältesten Ansiedlungen an der unteren
Ahr.
(Ludwig I., genannt Ludwig der Fromme, frz. Louis le Pieux (* Juni/August 778 in Chasseneuil bei Poitiers; † 20. Juni 840 in Ingelheim am Rhein), war König des Fränkischen Reiches (in Aquitanien seit 781, im Gesamtreich seit 814) und Kaiser (813–840). Er war Sohn und Nachfolger Karls des Großen und führte dessen Reformpolitik zunächst erfolgreich weiter. In Auseinandersetzungen mit seinen eigenen Söhnen zweimal vorübergehend abgesetzt (830, 833/34), gelang es Ludwig dem Frommen jedoch nicht, ein überlebensfähiges fränkisches Großreich zu schaffen – drei Jahre nach seinem Tod wurde das Frankenreich im Vertrag von Verdun (843) aufgeteilt.
Quelle: Wikipedia)

Sehenswürdigkeiten um die Landskrone und Lohrsdor/Green werden durch Informationstafeln des Heimat und Fördervereins für Touristen interessanter.
(Fahren Sie mit der Maus über das Bild um die einzelnen Standorte der Informationssäulen zu finden)
Der Heimat und Förderverein Lohrsdorf/Green e.V. vertreten durch Konrad Gasper, Hans-Jürgen Juchem und Klaus Sievertz übergaben Andreas Wittpohl, als Geschäftsführer des Ahrtaltourismus, den neuen Flyer "Erwandern Sie Geschichte in Lohrsdorf und Green"

Fast unbemerkt ist in den letzten Tagen ein Rastplatz am Großen Weg mit Sitzgelegenheit und neuen Bäumen entstanden, der einen herrlichen Überblick über Lohrsdorf gewährt. Damit wurde endlich ein Rastplatz ausgebaut, der schon seit Jahren durch den Ortsbeirat geplant wurde.
- 20. Mai 2012Heute freundlich aber auch Schauer und einzelne teils kräftige Gewitter, morgen wolkiger mit schauerartigem Regen und Gewittern. Warm. Heute Nachmittag sowie am Abend ist es in Rheinland-Pfalz und im Saarland wechselnd bewölkt und gebietsweise scheint die Sonne. Dabei bilden sich einige kräftige Schauer und Gewitter, teils mit Starkregen und kleinkörnigem Hagel. Die Temperatur liegt zwischen 21 und 26, über der Eifel, dem Hunsrück und dem Pfälzer Wald um 20 Grad. Der Wind weht überwiegend schwach aus Nordost bis Ost, in Schauer- und Gewitternähe treten mitunter starke bis stürmische Böen auf. In der Nacht zum Montag lassen die Gewitter allmählich nach und es regnet noch zeitweise bei Tiefsttemperaturen zwischen 14 und 11 Grad. Es weht schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. Letzte Aktualisierung: 20.05.2012, 18.34 Uhr Copyright (c) Deutscher Wetterdienst weiter







