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Heimat- und Förderverein Lohrdorf/Green e.V.

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  • Tiefe Täler
  • Lohrsdorf seit 830
  • Green seit 1151
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  • Wohnen in mitten der Natur
  • Das östliche Tor zur Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler

Heimat- und Förderverein Lohrsdorf/Green

Lohrsdorf

Green

Aktuelles

Lohrsdorf ist seit Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts in Bad Neuenahr-Ahrweiler eingemeindet und bildet seitdem das "Osttor" der Kreisstadt. Es liegt eingebettet in eine Landschaft, die durch die Höhen des Lohrsdorfer Koppen im Osten und der Landskrone im Westen bestimmt wird. Tiefe Täler, Streuobstwiesen, Busch- und Waldgelände, der Lohrsdorfer Bach und die Ahr kennzeichnen den Ort. Er wird eingerahmt durch Weinberge der höchsten Bodengüteklasse, die seit dem frühen Mittelalter für den Weinanbau genutzt werden und bereits 830 auf dem „mons Gimiche“, der heutigen Landskrone, urkundlich erwähnt werden. Floristische Seltenheiten wie die in einem Naturschutzgebiet wildwachsenden Orchideen haben hier ihren Platz und viele andere Kostbarkeiten wie ein Sumpf- und Auenwald entlang der Ahr prägen das Ortsbild. Lohrsdorf liegt beiderseits der B 266 mit seinem historischen Ortskern nördlich der Bundesstraße mit Fachwerkhäusern und besonders mit der altehrwürdigen Kapelle aus dem 11. Jahrhundert. Weiter nach Norden schließt sich das Neubaugebiet im Tal des Lohrsdorfer Baches zwischen dem „Heuberg" und dem „Koppen" an. Weiter gelangt man dann zum Golfplatz „Köhlerhof", ehemals ein weitläufiger Hof, der zusammen mit dem Landskroner Hof die Reichsfeste Landskrone versorgte.
Lohrsdorf findet seine erste Erwähnung bereits 828: „Kaiser Ludwig der Fromme schenkte dem von Einhard, dem Lebensbeschreiber Karls des Großen gegründeten Kloster Seli-genstadt ein Gut an der Ahr, genannt „Ludovesdorf“. Dieses wird mit Lohrsdorf gleichzusetzen sein.“
Damit ist Lohrsdorf eine der ältesten Ansiedlungen an der unteren Ahr.

Wo schon 1151 die Klöster Liesborn und Münster-Überwasser Güter besaßen, gehörte wie Lohrsdorf zum Reichsgebiet der deutschen Könige und Kaiser. Deren Bestreben war es, die Befestigungen an der Aachen-Frankfurter Heerstraße mit den Burgen Tomburg, Landskron und Hammerstein sowie mit der befestigten Stadt Sinzig mit ihnen treu Ergebenen zu besetzen und ihnen die umliegenden Ländereien zu Lehen zu geben. Diese wiederum hatten sog. Burgmannen, einfache Ritter, die sich im Kriegsfall zur Gefolgschaft verpflichteten und für ihre Verdienste wiederum mit Land und Untertanen begütert wurden. So erhielt der Burgmann Johannes, der sich dann nach dem Dorf Green ,,de Grinde" nannte, Grundbesitz in Green. Der urkundlich ausgewiesene letzte Nachkomme dieses Burgmannen nennt sich noch Anfang des 15. Jahrhunderts Hugo vame Grene zu Veynau. 1333 wurde Green von Gerhard von Landskron gekauft. 1344 erwarb der Abt von Kornelimünster Lehnsgut in Green, das zu der Herrschaft Landskron gehörte. Green wechselte häufig durch Verkauf den Besitzer: 1333 durch Gerhard v. Landskron, an Theoderich von Bassenheim, 1335 an Johann v. Dernau, 1341 an Heinrich v. Heimersheim u. Anfang des 17. Jahrhunderts an den Grafen v. Manderscheid und Blankenheim!

Sonntag, 7. Juni
10.00 Uhr Wanderung am Booser DoppeJmaar Treffpkt. Am Wanderparkplatz Lohrsdorf,
Freitag, 26.Juni 
Treffen des Heimat- & Fördervereins,
Dorfgemeinschaftshaus
Sonntag, 5. Juli, 
09.00 Uhr Wanderung auf dem Lieserweg von Manderscheid nach Kleiner Mühle. Treffpkt:
Greener Mühle,
Sonntag, 19. Juli, 9:00 Uhr Radwanderung Treffpkt: in Green bei Manfred Dernbach.
Sonntag, 2. Aug. 10:00 Uhr Wanderung im Nitzbachtal Treffpkt: am
Wanderparkplatz Lohrsdorf,
Sonntag, 6. Sept. 8:00 Uhr Wanderung in der Luxemburgischen
Schweiz bei Ernsten Treffpkt: an der Greener Mühle,
Sonntag, 4. Okt. 9:00 Uhr Wanderung Wolfsdelle - Königsstuhl bei Rhens. Treffpunkt: am Wanderparkplatz Lohrsdorf,

Dipl.-Biologe Andreas Weidner, Biotopbetreuer für den Kreis
Ahrweiler, führte die Teilnehmer der Orchideen-Exkursion.

Dipl.-Biologe Andreas Weidner, Biotopbetreuer für den Kreis Ahrweiler, führte die Teilnehmer der Orchideen-Exkursion.

Von wilden Orchideen total fasziniert

100 Exkursionsteilnehmer bestaunten Neuentdeckung im Naturschutzgebiet Lohrsdorfer Streuobstwiesen - Schutzraum für Flora und Fauna

Die Wunderwelt der Natur erlebten Teilnehmer einer Exkursion durch die Lohrsdorfer Streuobstwiesen.

LOHRSDORF. Als besondere Sensation auf der Nabu-Exkursion im Naturschutzgebiet Lohrsdorfer Streuobstwiesen konnte der Biotopbetreuer für den Kreis Ahrweiler, Dipl.- Biologe Andreas Weidner, der staunenden großen Besucherschar als Neuentdeckung die Orchidee Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis-pyramidalis) vorstellen. "Die Pyramiden-Orchidee drang von Südwesten her nach Mitteleuropa vor und hat hier nur wenige Vorpostenstandorte", erklärte Weidner. Ob sich diese Orchideenart in Lohrsdorf jedoch etablieren und weiter ausbreiten kann, sei eine spannende Frage für die nächsten Jahre.

Zu finden sind die Lohrsdorfer Orchideenwiesen im unteren Ahrtal zwischen Bad Neuenahr und Sinzig. Hier ermöglichen warmes Südhangklima und eine mehrere Meter mächtige, kalkreiche Lößschicht eine besondere Flora und Fauna mit vielen mediterranen Elementen.

Über Jahrhunderte hatten sich hier aus Wald zunächst Acker, Weinberge und durch naturgerechte Bewirtschaftung ohne Düngung Obstwiesen mit mageren Weiden und Halbtrockenrasen entwickelt, in denen es von seltenen Pflanzen, zum Beispiel Orchideen, nur so wimmelte.

Die steilen und sehr kleinparzellierten Obstwiesen fielen dann aber mangels Rentabilität zwischen 1970 und 1995 bis auf kleine Bereiche brach. Ohne Bewirtschaftung beziehungsweise wegen fehlender Pflege durch Mahd oder Beweidung setzten sich nur wenige Grasarten durch.

Fiederzwenke und hohe Sträucher wie Hartriegel und Schlehe überwucherten die einst so gut besonnten Grünlandflächen. Die licht- und Wärme liebende Flora und Fauna verschwand zusehends; mancherorts waren die Gebüsche über 5 Meter hoch gewachsen und nahmen selbst den Obstbäumen das Licht.

Eine Wende leitete die Biotopbetreuung ein, von der in den Jahren 1995 bis 2000 ein Konzept zur Erhaltung und Entwicklung des Lohrsdorfer Hanges konzipiert und auch durchgeführt wurde. Die Pflegearbeiten wurden teilweise von heimischen Land- und Forstwirten mit schwerem Gerät, in Steilhangbereichen auch in Handarbeit in Zusammenarbeit mit Naturschützern, Studenten und Eigentümern durchgeführt.

Seit 1996 werden die Flächen zweimal jährlich beweidet und dadurch Sträucher und Gräser niedrig gehalten. Auf diese Weise haben auch in Zukunft Enziane und Orchideen eine Chance. Durch den Huftritt geschaffene Erdanrisse sind Keimbett für neue Samen und wichtige Niststruktur für Wildbienen, von denen in diesem Gebiet etwa 50 Arten nachgewiesen werden konnten, davon sechs Arten, die auf der Roten Liste stehen.

Als erstaunlichste und unerwartete Entwicklung sind ausgestorben geglaubte Pflanzenarten wieder aufgetreten; zum Beispiel seit 1997 in nur einzelnen Exemplaren die Orchidee Hängender Mensch (Aceras anthropophorum) und die Bocks-Riemenzunge (Himanthoglossum hircinum). Letztere Art ist jedoch seit einigen Jahren wieder verschwunden.

Die Pflegemaßnahmen sorgten auch dafür, dass auf einem ehemals von Pflaumenwildlingen und Hartriegel völlig zugewachsenen Bereich seit 1999 die sehr seltene und bisher im Ahrtal unbekannte Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) in größeren Gruppen wieder aufgetreten ist.

Die Lohrsdorfer Wiesen sind die flächenhaft größten und populationsstärksten Vorkommen zahlreicher gefährdeter Orchideenarten im nördlichen Rheinland-Pfalz. Orchideen, zu Deutsch Knabenkräuter, verdanken ihren Namen der Ähnlichkeit ihrer unterirdischen Knollen zu Hoden (Orchis = griech: Hoden). Die im Frühjahr aus einer Wurzelknolle wachsende Pflanze lagert im Lauf des Jahres Reservestoffe in einer oder mehreren weiteren Knollen ein, während die alte Knolle abstirbt. Wegen ihrer Speicherknollen können die Orchideen eine gelegentliche Beweidung auch während der Blüte vertragen.

Die reifen Samen sind dagegen winzig klein und können vom Wind über Hunderte Kilometer verfrachtet werden. Da sie keine Reservestoffe enthalten, können die jungen Pflanzen sich nur entwickeln, wenn sie auf Mykorrhiza-Pilze treffen. Um diese Chance zu vergrößern, bildet eine einzige Blüte mehrere tausend, eine Pflanze somit Zehntausende Samen.

Was die Vogelwelt im Bereich der Lohrsdorfer Wiesen anbetrifft, gibt es dort noch den selten gewordenen und gefährdeten Gartenrotschwanz, den Neuntöter, Grünspecht, Kleinspecht, Baumpieper, die Dorngrasmücke und den Wendehals.

Quelle: Rhein-Zeitung - Ausgabe Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 23.06.2009, Seite 15.

Der Heimat und Förderverein Lohrsdorf/Green e.V. vertreten durch Konrad Gasper, Hans-Jürgen Juchem und Klaus Sievertz übergaben Andreas Wittpohl, als Geschäftsführer des Ahrtaltourismus, den neuen Flyer "Erwandern Sie Geschichte in Lohrsdorf und Green"

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Direktwahl auf kommunaler Ortsebene liegt hinter uns. Die Plakate sind oder werden noch abgehangen und die Ortspolitik kehrt zum gewohnten Tagesgeschäft zurück.
Ich freue mich, dass Sie mich mit so überwältigender Mehrheit in meinem Amt bestätigt haben und bedanke mich ganz herzlich für diesen Vertrauensvorschuss.
Zum einen sehe ich diese Zustimmung als ein Votum über die in und für Lohrsdorf und Green geleistete Arbeit. Auch in der hinter uns liegende Wahlperiode konnte viel für unsere Ortsteile erreicht werden. Zum Zweiten betrachte ich dieses mir entgegengebrachte Vertrauen als Ansporn, auf gleichem Weg weiterzuarbeiten- es gibt noch viele Anliegen und Ziele, die zur Verbesserung unserer Dörfer auf ihre Verwirklichung warten- packen wir es an!
Ich bin zuversichtlich, dass ich mit der bewährten Mannschaft im Ortsbeirat auch weiter eine parteiübergreifende und für unsere Orte erfolgreiche Teamarbeit leisten werde. Sicherlich ist das ausgesprochene große Vertrauen, welches Sie mir auch mit der Wahl in den Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler gewähren, ein guter Ansporn für den Einsatz in den kommenden Jahren.

Nochmals herzlich Dank für Ihre Unterstützung.

Wettbewerb der Vereine im Kreis Ahrweiler

1. Preis: Heimat- und Förderverein Lohrsdorf/Green.


Liest man die lange Liste der verschiedenen Maßnahmen, die der Heimat- und Förderverein Lohrsdorf/Green bisher umgesetzt hat, könnte man glauben, der Verein existiere seit Jahrzehnten und habe mehrere hundert Mitglieder. Umso bewunderungswürdiger stellt sich die Leistung dieses Vereins dar, wenn man das Gründungsjahr 1995 und die Anzahl der aktiven Mitglieder erfährt. Der Verein betreibt Jugend-, Senioren-, Frauen- und Mädchenarbeit, erbringt bauliche, soziale und kulturelle Leistungen, unterhält die Internetseite, betreibt eine eigene Zeitschrift, unterstützt den Ortsteil in allen Belangen, die das kulturelle und soziale Leben einer Gemeinde ausmachen. Ein schier unendliches Angebot an attraktiven Maßnahmen, die das Leben in Lohrsdorf bereichern, wurden und werden vom Verein initiiert und ausgeführt.

Fast unbemerkt ist in den letzten Tagen ein Rastplatz am Großen Weg mit Sitzgelegenheit und neuen Bäumen entstanden, der einen herrlichen Überblick über Lohrsdorf gewährt. Damit wurde endlich ein Rastplatz ausgebaut, der schon seit Jahren durch den Ortsbeirat geplant wurde.

Bilder aus Lohrsdorf und Green

Überzeugen Sie sich selbst vom Wetter in unserer schönen Heimat. Mit einem Klick auf das Bild der Landskrone sehen Sie das Livebild der webcam von der Landskrone.